Tellington TTouch Verein Deutschland e.V.
Offizielle Seite der zertifizierten Lehrer*innen der Tellington TTouch® Trainingsmethode in Deutschland

„Sorge dafür, dass Dein Pferd (Tier) erfolgreich ist“

Blogbeitrag von Ingrid Wild (Tellington Instruktorin)

Ich liebe dieses Zitat von Linda und für mich verbirgt sich dahinter die Magie des Tellington-Trainings. Dieses einfache, aber zugleich tiefgründige Zitat fasst die Essenz der Tellington TTouch® Methode perfekt zusammen.Es lenkt den Blick auf unsere Verantwortung als Menschen, das Training so zu gestalten, dass es für das Pferd sicher, sinnvoll, verständlich und motivierend ist. Wenn ich als Mensch für das Fluchttier im Zusammensein und im Training die Verantwortung übernehme, bedeutet das, dass ich bei der Gestaltung die Bedürfnisse meines Trainingspartners kenne und wahrnehme und eine Struktur und Lernatmosphäre schaffe, die dem Pferd Sicherheit und Freude verspricht.Das Zitat von Linda setzt Verantwortung und Partnerschaft in den FokusDie Tellington TTouch Methode geht weit über klassische Trainingsansätze hinaus. Sie fordert uns heraus, den traditionellen Gedanken der Dominanz zu hinterfragen. Es geht nicht darum, das Pferd zu beherrschen, sondern eine respektvolle Partnerschaft aufzubauen. Dabei geben wir dem Tier zwar klare Grenzen, verzichten jedoch auf Druck und Strafe. Stattdessen setzen wir auf positive Kommunikation, Vertrauen und das Schaffen von Erfolgserlebnissen.Ein zentraler Aspekt ist, dass Pferde aktiv zum Mitdenken angeregt werden. Im Gegensatz zu reinen Wiederholungen oder Training durch Druck lernen sie durch Neugierde und eigene Überlegungen. Dies stärkt nicht nur das Verständnis zwischen Mensch und Tier, sondern fördert auch die Sicherheit im Umgang miteinander. Ein Pferd, das mitdenkt, wird souveräner – ein Gewinn für beide Seiten.Der Einstieg in die Tellington TTouch Methode ist einfach und für jeden machbar. Wichtig ist, mit kleinen Schritten zu beginnen und die Übungen klar zu strukturieren. Hier ein paar Tipps für den Anfang:

  • Schaffe Vertrauen: Beginne mit dem TTouch, um Deinem Pferd Sicherheit zu geben und es körperlich sowie mental auf das Training vorzubereiten.Plane abwechslungsreiche Aufgaben: Integriere ungewöhnliche Elemente wie Stangen, Planen oder Hindernisse, um das Pferd neugierig zu machen.Bleibe geduldig: Arbeite in kleinen Schritten und achte darauf, dass Dein Pferd nicht überfordert wird. Erfolgserlebnisse stehen im Vordergrund.Achte auf den Zustand Deines Pferdes: Wie Feldenkrais es beschrieb, lernen wir – Menschen wie Pferde – besser, wenn wir nicht müde sind. Passe Dein Training entsprechend an.

  • Fazit: Erfolg beginnt mit Verständnis und ZuhörenDie Tellington TTouch Methode ist weit mehr als ein Trainingsansatz. Sie ist eine Philosophie, die auf Respekt, Vertrauen und einer tiefen Verbindung zwischen Mensch und Tier basiert. Mit ihrem Fokus darauf, das Pferd erfolgreich zu machen, eröffnet sie neue Wege für ein harmonisches Miteinander und sinnvolles Training – ohne Druck, ohne Strafe, aber mit viel Geduld und Achtsamkeit.


    Spezial mit Linda

    Mit Pferden gut durch die Silvesternacht:
    Webinar am 13. Dezember um 19 Uhr mit Linda Tellington Jones & Anke Recktenwald


    Fanshop noch 25% Rabatt bis zum 12.12.

    Beste Weihnachtsgeschenke nun in unserem neuen Tellington TTouch Fanshop kaufen- noch bis zum 12.12.24 gibt es 25% Rabatt auf alles. Dort erhaltet ihr Waren mit dem Tellington TTouch Logo, sowie auch dem Jubiläumslogo.

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    Österreich: https://tellington50jahre.myspreadshop.at/ (die Rabattaktion hier endet bereits am 08.12.24)


    Ingrids nächste Veranstaltungen:

    auf https://www.wild-pferd.com/termine/

    6.- 12.März: 2025:  Equitana Pferdemesse in Essen 

    29./30.März 2025

    Tellington TTouch® für Pferde

    in 94137 Bayerbach 

    Information und Anmeldung bei Sandra Hesselbarth, Tel. 08536 2890292

    28./29.Juni 2025

    Tellington TTouch® für Pferde

    in Großumstadt

    Information und Anmeldung bei Oliver Schäfer, Tel. 0160 90385557, Email: info@vetwissen.de, https://vetwissen.de
    https://www.wild-pferd.com/termine/


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    Notiere schon jetzt –

    nächstes Jahr feiert die Tellington TTouch Methode ihr 50-jähriges Jubiläum –

    freu dich auf viele Überraschungen

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    Beste Weihnachtsgeschenke: Tassen, T-Shirts, Pullover, Hundehalstücher und vieles mehr

    Endlich gibt es einen Tellington TTouch Deutschland Fanshop. Hier bekommt ihr allerhand verschiedene Waren mit dem normalen Tellington TTouch Logo in blau oder schwarz. Und ihr bekommt dort auch Waren mit dem Jubiläumslogo- weil Tellington TTouch im kommenden Jahr 50!!! Jahre alt wird. Also lasst es eure Lieben wissen, was ihr euch aus dem Fanshop zu Weihnachten wünscht- da nur bis zum 12.12.24 der Rabatt von 25% gegeben wird.

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    Von anderen Tieren lernen

    Blogbeitrag von Dr. Daniela Zurr (Tellington Instruktorin)

    Vor kurzem habe ich ein Seminar in einem Wildpark unterrichtet. Was haben Menschen, Hunde, Pferde, Katzen, Ziegen, Stachelschweine und Schafe gemeinsam?

    Alle möchten als Individuum gesehen werden! Lebewesen, die eng im Herdenverband leben, werden oft eher als Gruppe wahrgenommen und ihnen wird manchmal auch die Fähigkeit für individuelle Entscheidungen abgesprochen. Dass Schafe ihre Artgenossen sehr wohl als Individuen wahrnehmen, kann man unter anderem daran erkennen, dass sie bis zu 50 Artgenossen sicher am Gesicht erkennen können. Auch menschliche Gesichter können sie zuordnen.

    Wie können wir mit uns wenig bekannten Tierarten auf faire Art und Weise trainieren? Hier können die Säulen der Tellington TTouch Methode hilfreich sein.

    Die erste Säule ist die Beobachtung. Damit ich beobachten kann, muss ich zunächst wissen, worauf ich alles achten kann. Daher gab es, bevor wir uns den Tieren genähert haben, eine Einführung in die Körpersprache und die Mimik von Schafen. Denn nur wenn wir auch subtile Zeichen wahrnehmen, können wir die Situation so anpassen, dass sich die Schafe sicher fühlen.

    Sicherheit und das Gefühl, Einfluss auf die Situation nehmen zu können, ist für alle Lebewesen wichtig, besonders bedeutsam für Tiere, die in der Natur häufig Opfer von Beutegreifern werden oder schon schlechte Erfahrungen gemacht haben. Die Tellington TTouches mit der Außenseite der Hand, wie z.B. der Lama-TTouch, bieten die Möglichkeit einer angenehmen Kontaktaufnahme, bei der das Schaf gleichzeitig bemerkt, dass es nicht festgehalten werden kann. Bewegt man sich gemeinsam im Auslauf, macht die eigene Körpersprache und Atmung einen großen Unterschied für das Tier. Die Tellington-Philosophie besagt, dass wir auf die individuelle Art zu lernen Rücksicht nehmen. Dies bedeutete in diesem Fall zu bemerken, dass eine der Heidschnucken aller Herdentheorie zum Trotz einen größeren Abstand zu ihren Artgenossen benötigte, um entspannt beim Training mitmachen zu können.

    Viel Spaß beim Lernen mit vielen unterschiedlichen Individuen!

    PS Mehr zu den Stachelschweinen beim nächsten Mal


    Daniela’s nächste Veranstaltungen

    ttouch-n-click ist die Ausbildung für alle, die bereits beruflich mit Hunden oder Katzen oder anderen Tierarten arbeiten oder arbeiten wollen und die Tellington TTouch Methode in die Arbeit einfließen lassen wollen.

     ttouch-n-click Basis Modul live in Berlin vom 19. – 23. Mai 2025 

    https://www.ttouch-n-click.de/ausbildung-ttouch-n-click-fuer-hunde-und-kleintiere/termine

    ttouch-n-click Katzen Modul live in Berlin vom 02. – 06. Juli 2025

    https://www.ttouch-n-click.de/ausbildung-ttouch-n-click-fuer-hunde-und-kleintiere/termine


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    TTouch – das angewandte Achtsamkeitstraining

    Blogbeitrag von Bibi Degn (Tellington TTouch Instruktorin)

    Achtsamkeitsübungen sind Übungen, mit denen du dein Bewusstsein trainierst, Stress abbaust, innere Unruhe lindern kannst und deine Entspannungsfähigkeit förderst. “ Achtsamkeit” beschreibt ein simples Konzept: die Fähigkeit, urteilsfrei den aktuellen Moment wahrzunehmen, da zu sein. Wer das regelmäßig praktiziert, beeinflusst den Hormonspiegel im Blut, lässt den Mandelkern im Gehirn schrumpfen und den Hippocampus wachsen. Die klassische Achtsamkeitsübung ist, den Fokus vollständig auf den eigenen Atem zu richten. Es gibt unzählige andere Achtsamkeitsübungen, die du persönlich angeleitet oder auch im Internet findest. Aber deine Achtsamkeitsübung hast du ja bereits:  Den TTouch®, die Tellington TTouch® Methode.

    Deine Achtsamkeitsübungen müssen nicht ‘außerdem’ stattfinden, sondern sie sind in jedem Moment, in dem du achtsam mit deinem Tier bist, in deinen Alltag integriert. Wenn du dein Pferd, deinen Hund frei von Vorurteil und Interpretation beobachtest, beim Wolkenleopard-TTouch die Haut in einem präzisen Eineinviertel-Kreis mit definierter Druckstärke verschiebst, wenn du mit dem Halsring reitest oder Noahs Marsch mit fühlender Aufmerksamkeit machst, wenn du bei Führübungen im Lernparcours mit deinem Fokus ganz bei dir wie bei deinem Hund/deinem Pferd bist, wenn du bei dir selbst einen Herzumarmungs-TTouch machst – all dies sind Achtsamkeitsübungen. Jede der Techniken der Tellington TTouch® Methode ist Achtsamkeit, wenn du sie entsprechend aufmerksam machst. Wie gut für dich, wie heilsam für deinen Körper und Geist, wie bereichernd für die Beziehung zu deinem Hund/deinem Pferd, wie gesundheitsfördernd, wie gut für ausgewogenes Verhalten deiner Tiere – wenn du es aufmerksam machst – die große Herausforderung in unserem gedrängten, besorgten, gestressten Menschenleben und gleichzeitig das kostbare Geschenk. 

    Tue es täglich, tue es mit Aufmerksamkeit – und freue dich über die Veränderungen bei deinem Tier- aber beachte auch, was das mit dir alles machen wird!


    Bibi’s nächste Veranstaltungen

    Veranstaltungen der Tiere-Akademie sind die sechstägigen Intensiv-Seminare der Tellington TTouch® Methode für Hunde, wie für Pferde. Jedes dieser Seminare kann für die Ausbildung zum Practitioner der Tellington Methode angerechnet werden.

    Intensiv-Seminare für Pferde 

    Intensiv-Seminare für Hunde

    7 Tage Urlaub, Pferde und Tellington Intensiv in Andalusien

    Online-Seminare der Tiere-Akademie zur Tellington TTouch Methode und mehr


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    Es ist Herbst, die Blätter fallen…

    Blogbeitrag von Sylvia Haveman (Tellington TTouch Instruktorin)

    Mensch und Tier müssen sich wieder an die Kälte und die feuchten Wetterbedingungen gewöhnen. Der Herbst kann sehr süß mit schönen Farben erscheinen, aber auch plötzlich in einen heftigen Sturm oder einen bösartigen Schneeschauer übergehen. Ich habe das Gefühl, dass ich mit den Schultern zucke und dass mein Körper mehr angespannt ist, um mich vor dem kalten Regen zu schützen. Heute habe ich mich für einen dicken Mantel entschieden. Die (Gefühls-)Temperatur kann von Tag zu Tag sehr schwanken. Heute ist es um den Gefrierpunkt, es schneit und hagelt und morgen erwarten wir Sonne und 16 Grad….

    Ich habe meiner alten Stute Savannah, sie ist 27, heute eine Decke übergezogen, weil sie sich weniger bewegt, weniger Muskeln hat als früher und ich möchte, dass sie sich wohlfühlt.  Ich habe gelernt, dass sich ein Pferd bei einer Temperatur zwischen -5 und + 15 Grad am besten fühlt, das ist in Ordnung. Aber ich möchte sie auch vor Regen, Schnee und kaltem Wind schützen. Sie macht selbst kein Aufhebens, geht raus auf die Weide und bei starkem Schneefall stehen die Pferde zusammen mit dem Hintern in die Richtung, aus der die Dusche kommt. Es bleibt interessant zu beobachten und zu interpretieren, ob die Tiere ein Gefühl des Wohlbefindens haben.

    Auch mit Hunden kann es so interessant und individuell anders sein: Nimm meine beiden Nachbarshunde … Draußen sieht man Daisy heute kaum. Sie ist ein 5 Jahre alter Ridgeback mit einer großen Liebe zur Wärme. Sobald der Holzofen angezündet ist, steht sie schon davor. Ihr Kumpel, der 10-jährige Labrador Indy, ist ein ganz anderer Typ. Sie möchte den ganzen Tag draußen Abenteuer erleben und genießt eine schöne Schneedusche. Daisy zittert draußen und Indy will Schneebälle werfen – was für ein Unterschied im Wohlbefinden, allein aufgrund der Wetterbedingungen.

    Katja, meine süße Katze, hat heute Morgen ihre Nase aus der Tür gesteckt und beschlossen, dass es ein Tag ist, an dem man sich drinnen nach wunderbaren Plätzen umsieht und die Außenwelt so lässt, wie sie ist. Ich höre sie leise schnarchen auf dem Stuhl, den sie sich ausgesucht hat, und ich vermute, dass es ihr im Moment gut geht.

    Und wenn ich nach draußen schaue und meine beiden Schafe zusammen im Stall liegen sehe, denke ich: Wohlbefinden hat so viele Seiten, hängt von so vielen Dingen ab und ist sehr individuell. Ein tolles Thema, um während des Online-Trainings im Januar 2025 tiefer einzutauchen.


    Sylvia’s nächste Veranstaltung

    ttouch-n-click Onlinemodul vom 20. – 24.01.25

    5 Tage Tellington TTouch für Hunde- und Katzeninteressierte oder auch Trainer/Verhaltensexperten.

    Hier mehr Infos:

    https://www.ttouch-n-click.de/


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    Immer dieser Kopf

    Blogbeitrag von Lisa leicht (Tellington TTouch Instruktorin)

    Heute möchte ich euch wieder von Riva erzählen, der Berger Picard Hündin, die mit ihrer Besitzerin C, ihrem Mann M und den zwei erwachsenen Töchtern im selben Mehrfamilienhaus lebt wie ich. C. , die ‚Hauptperson‘ von Riva war kürzlich übers Wochenende ausnahmsweise weg, und die Hündin blieb M und den Töchtern zu Hause. Ihr wisst ja, wie das ist, wenn jemand wichtiger weg ist, ist ein Teil der Achtsamkeit ist bei der Tür und man/Tier ist auf dem qui-vive.

    Als ich an dem Tag an der Wohnungstür vorbei ging, reagierte Riva  auf das Geräusch meiner Gehhilfe mit Bellen. Ich sah durch die halboffene Tür, wie M ruhig seine Hand auf Rivas Kopf legte und sie verbal und mit sofortigem Erfolg zum Schweigen aufforderte.

    Oft sehe ich an Tellington Kursen, dass Menschen, wenn sie auf einen Hund zugehen, um einen Kontakt herzustellen, den Hundekopf tätscheln; einfach, weil er die höchste Stelle des Körpers ist. Da ich als Kind selbst darunter litt, wenn Leute auf mich zukamen und mir den Kopf tätschelten, reagiere ich sehr sensibel darauf, wenn ich das irgendwo sehe.

    Ohne weiter zu überlegen, schlug ich M vor, doch eher Maul-TTouches anzuwenden, am besten mehrmals täglich, um das bewusste Empfinden im Maulbereich zu fördern, um gewohnheitsmäßiges Bellen gar nicht erst aufkommen zu lassen und um die emotionale Balance zu stärken. 

    Rückblickend auf die Situation kommen mir folgende Gedanken.

    Erstens: Es kann hilfreich sein, von den eigenen Erfahrungen auf andere zu schließen (Goldene Regel), das sollte aber nicht unreflektiert geschehen.

    Zweitens: Reaktionen, die für ein individuelles Hund-Mensch-Team effizient sind und von beiden als o. k. empfunden werden, sollten respektiert werden.

    Drittens: Die Achtsamkeit, mit welcher eine Berührung ausgeführt wird oder ein Hörzeichen gegeben wird, ist entscheidend für das Resultat. Und zum Schluss: Zwischen tätscheln und ruhig und ohne Druck die Hand auf den Kopf ablegen mit der Intention, Sicherheit und Ruhe zu vermitteln, besteht ein großer Unterschied.


    Lisa’s nächste Veranstaltung:

    24. – 26. Jänner 2025 Onlinetraining Tellington TTouch für Hunde

    Anmeldung bei doris.hunde@aon.at


    Kostenloser Online Hundekongress

    Unter anderem mit einem Interview mit Michaela Hares, Jacqueline Körfer und Katja Krauß zu ihrem Spürhundbuch „Suchen, Finden, Zeigen“ mit Tellington TTouch Kapitel.

    Ausserdem werden auf dem Kongress 3 Bücher „Bodenarbeit von A bis Z“ von Cornelia Gattinger und Doris Prinstinger verlost.

    Also heute noch anmelden!

    https://www.hundwerkszeug.de/hundekongress?a=198


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    Die Geschichte von Charlie, der kleinen Dackeldame geht weiter:

    Blogbeitrag von Karin Petra Freiling

    Charlie’s Besitzer liebten sie, das war keine Frage, aber sie hatten nicht die Zeit und die Fähigkeiten, ihr das Leben zu bieten, das sie brauchte. Sie sahen sich gezwungen, eine schwere Entscheidung zu treffen: Charlie musste weg. Ihre Ängste waren zu tief, und sie hatten das Gefühl, sie könnten ihr nicht das Zuhause geben, das sie verdient hätte. Es war herzzerreißend.

    Charlie war auf einer Pflegestelle, doch sie konnte dort nicht bleiben. Verena war verzweifelt, denn sie wusste, was das für Charlie bedeutete. Der Hund, den sie so lieb gewonnen hatte, war in Gefahr, ein Termin für ihre Einschläferung war schon gemacht. Und so stand dringend eine Entscheidung im Raum: Was tun mit Charlie?

    In diesem Moment traf ich eine Entscheidung. Ich sagte Verena, dass wir Charlie mitnehmen würden. Nach Deutschland, zu uns nach Hause. Wir würden uns um sie kümmern und dafür sorgen dass sie ein schönes,langes Leben haben darf. Verena war überglücklich, und es war, als hätte sich ein Knoten in ihrem Herzen gelöst. Sie setzte sofort alles in Bewegung, organisierte den Flug, kümmerte sich um die Details. Und so wurde Charlie ein neues Leben geschenkt..

    Von Deutschland sollte es nach Amerika gehen. Wir flogen zum TTouch-Kongress in Orlando, und Charlie würde von New York nach Orlando gebracht werden. Es war eine Reise, die in vielerlei Hinsicht symbolisch war – von den hektischen Straßen New Yorks über die friedlichen Felder Mallorcas bis nach Deutschland, wo Charlie endlich ein Zuhause finden sollte.

    In Orlando besuchten Charlie und wir noch Linda Tellington-Jones, Roland und ihre Lassie. 

    Charlie hat eine lange Reise hinter sich, aber ihr Weg ist noch nicht abgeschlossen. Sie ist eine kleine Dackeline mit einem großen Herzen, das viel durchgemacht hat, und sie hat noch viel vor sich. Was wird aus Charlie werden? Wird sie in Deutschland endlich den Frieden finden, nach dem sie sich so sehr sehnt? Oder wartet noch ein  Abenteuer auf sie?

    Eines ist sicher: Charlie wird uns alle weiter in Atem halten. Sie hat gezeigt, dass auch die kleinsten Hunde die größten Kämpfer sein können, und dass Hoffnung immer da ist, auch wenn man sie vielleicht für eine Weile verloren hat. Ganz getreu unserer TTouch Philosophie : Remember your Perfection- Vertraue auf Deine Vollkommenheit, veränderte sich Charlie’s Gemüt, als wir sie sahen wie sie wirklich ist, als wir den Schatz in ihr fanden. Einen wunderschönenen Dackel mit samtweicher Nase,traumhaften Fell und einem liebenswerten Gemüt. Mit den Hunden verstand sie sich auf Anhieb und sogar an Katzen( die sie vorher tötete) gewöhnte sie sich dank der TTouches und lebt friedlich mit ihnen unter einem Dach💕

    Bleib dran, denn Charlies Geschichte hat gerade erst begonnen…


    Karin’s nächste Veranstaltungen

    Ich freue mich auf ein Kennenlernen bei meinem nächsten Aktionen 

    21.-24.11.24 TTouch for You Modul 3

    5.12./12.12./19.12.24 Silvesterkurs

    04.-05.01.25 Powerlesen

    18.-19.01.25 Kleiner NAB TTouch und Öle

    20.-23.02.25 Advanced Touch for You Training

    06.-12.03.25 Equitana

    15.-19.03.25 TTouch for You Modul 4

    29.-30.03.25 NAB bei Ziemer &Falke


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    Selbstkontrolle kann nur lernen, wer nicht kontrolliert wird

    Blogbeitrag von Katja Krauß (Tellington Instruktorin)

    Bei ttouch-n-click schrieb gestern eine Teilnehmerin: „Ich liebe es so sehr, wie die Tiere innerhalb weniger Tage schon richtig aufblühen, wenn sie merken, dass sie gesehen und wertgeschätzt werden und selbstwirksam sein können.“

    Da musste ich wieder an die Worte meiner, leider bereits verstorbenen, Tellington TTouch Lehrerin Edie-Jean Eaton denken, die sagte: „Selbstkontrolle kann nur lernen, wer nicht kontrolliert wird.“

    Um das zu erreichen liebe ich ttouch-n-click- denn ttouch steht für die Nutzung der gesamten Tellington TTouch Methode und click für die Anwendung der positiven Bestärkung.

    Tellington TTouch vereint das Wissen aus so vielen wissenschaftlichen Disziplinen bis hin zur Anwendung einfacher Naturgesetze und wendet es auf den Umgang mit Tieren an. Ein kleines einfaches Beispiel ist der Leinenimpuls nach oben. Das dritte Newtonsche Gesetz besagt: übt der Körper A eine Kraft F > A (actio) auf den Körper B aus, so übt Körper B auf Körper A die Gegenkraft F > B (reactio) aus.“

    Ziehe ich also an der Leine meines Hundes, dann MUSS er ebenfalls ziehen – ich lehre ihn somit an der Leine zu ziehen. Gebe ich den Impuls, z.B. an der Tellington-Harmonie-Leine, nach oben, dann zieht sein Körper Richtung Boden und ich vermittle ihm, dass anhalten eine prima Idee wäre.

    Nun kommt noch der zweite Teil von ttouch-n-click. Die positive Bestärkung ist ganz simple ausgedrückt die effektivste Umsetzung der lerntheoretischen Erkenntnisse.

    Und eigentlich besteht ttouch-n-click auch noch aus einem dritten Teil, der nur für den Namen zu lang war- “Das Führen in Balance“, wo es darum geht, dass der Kahu* oder Kahuna* in seine eigene Mitte findet und damit viel geerdeter im Umgang mit dem Tier sein kann.

    Mit dieser Kombination aus den drei Methoden, habe ich die Möglichkeit meinem Tier zur Selbstkontrolle zu verhelfen, ohne es selber zu kontrollieren – was, wie wir erfahrungsgemäß wissen, die meisten Tiere sehr gerne und schnell annehmen.

    *Für alle, die Lilys Blogbeitrag nicht gelesen haben: Kahu oder Kahuna ist eine wunderbare hawaiianische Bezeichnung, die den Halter eines Tieres als einen Beschützer von etwas Kostbarem beschreibt. Was ein Kahuna beschützt ist nicht sein Eigentum, sondern ein Teil seiner Seele.


    Katja’s nächste Veranstaltungen:

    Am 26.11.24 19 Uhr findet der nächste kostenlose online Infoabend statt.

    Katja Krauß, Lina Grobecker und Gabi Vana bieten kostenlose Infoabende an. In dieser Stunde können Fragen zu den Ausbildungen ttouch-n-click, HUNDGESTÜTZT, Loving Animals, Schimmelsuche mit Hund und auch den dargebotenen Methoden Tellington TTouch, Führen in Balance, Gewaltfreie Kommunikation (mit Tieren) und dem positiven Bestärken gestellt werden.

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    ttouch-n-click für Jeden, der professionell mit Hunden oder Katzen arbeitet oder arbeiten möchte

    nächstes Modul ab 20.01.25 online (Dozentin: Sylvia Haveman)

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    Spürhundausbildung

    nächstes Modul ab 06.01.25 online

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    HUNDGESTÜTZT – für Therapeuten und Pädagogen

    nächstes Modul ab 22.11.24 online

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    Loving Animals – GFK mit Tieren (online)

    jederzeit buchbar – auch in englischer Sparche erhältlich

    Bestens geeignet für alle Tierliebhaber, die bereits alles andere haben;-)


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    Voll das wilde Leben

    Blogbeitrag von Lily Merklin (Tellington Instruktorin)

    Ich erinnere mich noch gut, wie Katja Krauß auf einem Tellington-Kongress in der Pause von ihrem „verrückten Schafpudel“ erzählte. Sie war am Morgen mit ihren Hunden spazieren gegangen und Arwen hatte dabei wohl entschieden, dass ein Grillplatz mit massiven Holzbänken und -tischen der perfekte Trainings- und Spielplatz ist: Tische hoch, Tische runter, über Bänke springen etc. Ich wusste sofort, was sie meinte – schließlich war ich dort auch bereits vorbeigelaufen und hatte denselben Gedanken gehabt. Das war der Moment, in dem ich mich in diesen „verrückten Hund“ verliebte. Er wurde mein Patenkind und ich freute mich bei jedem Berlinbesuch darauf, aus dem Bahnhofsgebäude rauszukommen und Katja und Arwen zu sehen. Die Hundedame war ein rechter Wirbelwind. Ich genoss es immer sehr, mit ihr verrückt sein zu dürfen und zu toben. Es konnte passieren, dass sie (Einfach so? Aus purer Lebensfreude?) über ein Tor sprang. Und wieder zurück. Dass sie beim Joggen mit mir mitkam, weil sie vermutlich genauso große Lust wie ich aufs Rumrennen hatte, und dann plötzlich merkte, dass sie sich weiter, als sie eigentlich wollte, von ihrer Kahuna* entfernt hatte. Denn wer die wichtigste Person in ihrem Leben war, daran gab es nie Zweifel. Trotzdem verband uns eine gewisse Verrücktheit und genau dafür habe ich Arwen geliebt. Leider ist sie vor kurzem im stolzen Alter von 14 Jahren gestorben. Wer sie kennenlernen will, findet hier ein Video: https://youtu.be/Y2n1EFdCxA0

    * Auf Hawaii bezeichnet man sich nicht als Besitzer eines Hundes, sondern als seine Kahuna. Kahuna hat viele Bedeutungen: unter anderem Heiler, Wächter, Beschützer, Verwalter, geliebter Diener. Man ist also Bewahrer seines Tieres und für sein Wohlergehen hier auf Erden verantwortlich.

    Warum schreibe ich das? In der Tellington-Methode respektieren und wertschätzen wir die eigene Persönlichkeit jedes Tieres und Menschen, sowie ihre individuelle Art und Weise, zu lernen und sich zu entwickeln. Das ist manchmal gar nicht so leicht, wenn wir ein Bild von einem Tier im Kopf haben, das nicht zu seinem Wesen passt. Viele Ausbildungsmethoden orientieren sich mehr am äußeren Bild, an der Übung, an der Lektion als am Individuum. Wir haben auch Führpositionen, Fördernisse, TTouches etc., die wir mit mehr oder weniger Perfektion ausführen können. Sie zu lernen, sie gut zu lernen, macht Sinn – so wie ein Handwerker den Gebrauch seiner Werkzeuge beherrschen muss. Aber einsetzen tun wir sie dann, um das Tier individuell zu fördern, sein Leben schöner, seine Beweglichkeit besser und seine Aufgabe angenehmer zu machen.

    Statt also zu überlegen, was du von deinem Tier willst, frag dich doch mal: Was will dein Tier gerne machen? Was ist sein Wesenskern? Wie kannst Du ihm helfen, mehr zu strahlen? Sei dir sicher – eure Beziehung wird sich verbessern, wenn du es dabei unterstützt!


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    Mein erster Kurs mit Linda

    Blogbeitrag von Vanda Oosterhuis (Tellington TTouch Instruktorin)

    Wo es in 2025 schon 50 Jahre TTouch gibt, denke ich wieder an meinen ersten Kurs mit Linda in 1979.

    Ich hatte “Freizeit im Sattel“ abonniert, die Zeitung von Ursula Bruns. Sie war eine ganz besondere Frau und ein absoluter Pionier in Sachen Reiten, Reitunterricht und speziell Offenstallhaltung. Ursula Bruns hatte Linda nach Deutschland eingeladen, da sie sah, wie besonders sie ist. Linda’s Kurse waren ganz neu und einzigartig, so was gab es noch nie!

    Den Namen TTouch® gab es damals noch nicht (auch noch keine TTouches), und auch TTEAM®, wie die Arbeit mit Pferden lange Zeit genannt wurde, mußte noch erfunden werden. Es nannte sich oft „Kurs für schwierige Pferde und sensible Menschen“ (Linda sagte einmal, das sollte man besser umdrehen….). Ich glaube das Linda in der Zeit gerade die Feldenkrais Ausbildung gemacht hatte und angefangen hatte auf diese Weise auch mit Pferden zu arbeiten.

    Jedenfals gab sie Anfang 1979 einen 3-wöchigen Kurs „Einreiten von Jungpferden“ auf einem Arabergestüt. Ich hatte eine 4-jährige, nicht gerade einfache Norwegerstute und keine Ahnung, wie man Pferde einreitet (etwas mit longieren oder so?). Man konnte auch eine Woche teilnehmen und ich fuhr hin. Ich wohnte auf den Gestüt in einem Praktikantenzimmer, was schön war, da ich mit dem Zug kam und es extrem schneite (wir waren mehr oder weniger eingeschneit), das machte es zwar kalt aber auch recht kuschelig. 

    Das erste, was ich sah, als ich mittags ankam, waren Pferde, die in der Halle frei laufen durften, da sie natürlich alle im Stall bleiben mussten wegen dem Schnee und Bewegung brauchten. Es waren 3- und 4-jährige Pferde, die für mich aussahen wie Fohlen, als Norweger und Isländerhalter. Die 4-jährige wurden danach gesattelt, sie waren schon eine Woche gearbeitet worden.

    Wir machten viel Bodenarbeit, lernten wie man satteln vorbereitet und sattelt und “Fahren vom Boden”. Kann sein das Linda mit bestimmten schwierigeren Pferden auch Feldenkrais Arbeit machte und sie uns auch schon Maularbeit lehrte fürs auftrensen. Alles war soooo neu und toll, ich weis nicht mehr alles.

    Es war so schön mit diesen netten jungen, und auch älteren (mit Herausforderungen, deswegen machten sie mit) Pferden zu arbeiten. 

    Geritten bin ich nicht während dieser Woche, aber ich lernte so viel, dass ich dann meine Stute ruhig an der Hand führen konnte, sie angebunden still stand und satteln, auftrensen und aufsitzen (schon vom Hocker!) kein Problem war. Ich habe viel “Fahren vom Boden” aus gemacht mit Halfter und konnte sie dann reiten, erst mit Halfter (was etwas besonderes war, gebißlos reiten!) dann mit Trense. Bestimmt machte ich noch viele Fehler, mein Sitz war auch nicht klasse, aber das es mir gelang ohne Probleme ein temperamentvolles Pferd einzureiten war so toll! 

    Danach wollte ich mehr und mehr und bin öfter zu Kursen gefahren, darunter ein längerer, nur einmalig organisierter Kurs mit Linda und Roger Russell. Aber das ist eine andere Geschichte, die kommt vielleicht noch.

    Etwas ganz besonders bei Linda’s Kursen in der Zeit war, dass sie die meisten Abenden auch noch etwas mit uns machte, z.B. Theorie über Pferde, Haltung oder Krankheiten, oder eine Meditation. Auch dadurch war dieser erste Kurs für mich so super beindruckend.

    Etwa ein Monat später traf ich Linda auf der Equitana mit einigen von diesen Arabern. Darunter ein Pferd das als schwierig vorgestellt war während des Kurses und jetzt ganz ruhig in ein Show geritten wurde. Erstaunlich was Linda damals schon vollbracht hat!

    Es war in der Zeit noch unüblich Foto’s zu machen. Ich hatte zwar eine Kamera, aber nie daran gedacht sie mitzunehmen. Dieses Foto mit Shirley, der Norwegerstute, ist gemacht worden, während eines Wanderrittes mit Packpferd in 1996. Ich habe bestimmt mehr Foto’s aber wo….?


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