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Tellington TTouch Verein Deutschland e.V.
Offizielle Seite der zertifizierten Lehrer*innen der Tellington TTouch® Trainingsmethode in Deutschland

„Die Fähigkeit zu lernen und Probleme zu lösen steigt, wenn wir nicht im Stress sind.“

Blogbeitrag von Anke Recktenwald (Tellington Instruktorin für Menschen aus Deutschland)

Stress macht uns schnell, eilig und wir handeln instinktiv, statt intelligent.
Dies gilt auch für Pferde, Hunde und Katzen.

Und darum liegt ein Fokus der Tellington Methode darauf, Menschen und Tiere in möglichst stressfreien Situationen zu trainieren, um gute, schnelle und haltbare Erfolge zu erzielen.

Wie können wir Stress reduzieren?
Wir bringen uns und unsere Tiere wieder zurück in den Körper.
Was bedeutet das?
Wer sich selbst fühlt und wahrnimmt, kommt zur Ruhe. Dafür gibt es natürlich verschiedenen Atemtechniken, wie Lindas Idee, ins Zentrum der Erde zu atmen, und unsere Körperarbeit. Mit wenigen TTouch kann man so viel erreichen.

Eine andere Möglichkeit ist, die Situation einfach mal kurz zu verlassen.
Manchmal genügt es schon einfach einen Schritt zurückzugehen, bezogen auf eine Aufgabe, aber auch wirklich, körperlich einen Schritt rückwärts zu machen, oder sich zur Seite zu drehen, und die Energie verändert sich. Man schaut aus einem neuen Blickwinkel, ist nicht mehr so intensiv konfrontiert und dadurch wieder fähiger zu denken.
Früher sagten wir dann oft spaßeshalber zueinander: “Geh mal einen Schritt zur Seite, du stehst auf dem Schlauch”
Das bedeutete, dass man die Information gerade nicht fließen ließ, sondern wie der Hase vor der Schlange feststeckt und keinen Weg sah. Der Schritt bringt uns raus, aus dem Muster, aus der Situation, und so kann die Information wieder fließen, das Lernbare uns erreichen. Und mit uns meine ich Mensch und Tier.

Wird das zu Lernende mit einem positiven Gefühl verbunden, wie dem angenehmen Gefühl  im Körper beim TTouch, wenn die Zellen leuchten, oder dem Gefühl der Liebe, des “Gesehen werdens”, das in dieser Berührung liegt, oder einfach durch die Auflösung der Konfrontation, wird es schneller gespeichert und steht dann auch in einer stressigen Situation leichter zur Verfügung.

Anke’s nächste Veranstaltungen:

Triff Linda und Tellington Stammtisch

Seit Beginn des neuen Jahres findet unsere neue Zoom-Meeting-Runde am Montagabend um 20 Uhr statt – persönlich mit Linda, in deutscher Sprache. Zweimal im Monat ist Linda mindestens live dabei.Diesen Montag dürfen wir uns zusätzlich auf Robyn Hood freuen, übersetzt von der wunderbaren Christine Schwartz.
Thema des Abends:Vertrauen vertiefen

👉 Zoom-Link
👉 Kennwort: TTouch

An den Montagen, an denen Linda selbst nicht teilnehmen kann, treffen wir uns zum Stammtisch oder hören einen Vortrag einer Kollegin.

Was bedeutet Stammtisch?
Tellington-Unterrichtende und Interessierte kommen zusammen, um Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und schöne Entwicklungen zu teilen. Die Spezies ist dabei völlig frei wählbar – Hund, Katze, Pferd, Mensch, Esel, Schaf, Hase u. v. m. In der Regel sind Tellington-Lehrer*innen verschiedener Spezies anwesend.

Wenn ihr Wünsche äußern oder Linda etwas mitteilen möchtet, gibt es dafür zwei Möglichkeiten, die auch für Linda einsehbar sind:

• Die Facebook-Gruppe „Triff Linda Tellington Jones online“
(Dort teile ich auch die Aufzeichnungen der Meetings.)

• Für Nicht-Facebook-Nutzer*innen: eine Gruppe im Forum meiner Website

Rückblick auf die bisherigen Meetings:
– Lindas detaillierter Ansatz zur Intention des TTouch-Kreises
– Stammtisch: Die wunderbare Wirkung der Tellington Tools in der Silvesternacht für alle Tierarten
– Lindas geniale Tipps zum Reiten ohne Sattel, auch über Sprünge

🎥 Aufzeichnungen gibt es jeweils von Meetings mit Linda live oder bei besonderen Themenvorträgen.

Wir freuen uns auf euch! 💛

🐴 6. Februar | Webinar (16–19 Uhr)
Den Atem beim Pferd erkennen und verbessern
Lerne, die Atmung deines Pferdes bewusst wahrzunehmen und gezielt zu unterstützen – für mehr Losgelassenheit, Balance und Wohlbefinden.

🌿 7.–8. Februar | Präsenzseminar
TTouch for You – Familienbildungsstätte Neunkirchen (Saar)
Erlebe Tellington TTouch® für dich selbst: mehr Körperbewusstsein, Leichtigkeit und neue Impulse für deinen Alltag.

💻 ab 17. Februar | Onlinekurs (10 Wochen)
Sitzschulung & feine Hilfengebung
Interaktiver Intensivkurs für Reiter*innen, die ihren Sitz verfeinern und ihre Kommunikation mit dem Pferd nachhaltig verbessern möchten.

🏇 8.–10. Mai | Chiemsee
Besser reiten mit Feldenkrais®
Bewegung neu entdecken, Reiten leichter machen – mit Feldenkrais® zu mehr Effizienz, Harmonie und Freude im Sattel, in traumhafter Umgebung.

🌄 14. April | Südtirol
Einzelstunden auf dem Flachenhof
Individuelle Begleitung für dich und dein Pferd – persönlich, fein abgestimmt und in besonderer Atmosphäre.

🐎 15.–17. April | Südtirol
VfD / VfS Fortbildung – 3-tägiger Tellington Kurs
Mit Reiten, Bodenarbeit (FW) und auf Wunsch Leihpferden bei frühzeitiger Anmeldung.
📍 Flachenhof, www.flachenhof.it

weitere Termine auf www.Anke-Recktenwald.de


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Die Gefahr beim Tellington TTouch®

Emilia mit Roellan

Blogbeitrag von Ingrid Wild (Tellington Instruktorin für Pferde aus Deutschland)

BNanu – eine Gefahr beim Tellington TTouch?

Ja, tatsächlich. Und sie ist ganz besonderer Art: Diese sanfte, bewusste Berührung macht süchtig. Ich erinnere mich noch sehr gut an einen Moment in einem meiner Ausbildungskurse, als Robin Hood, Lindas Schwester, genau darauf aufmerksam machte.

Sie sprach von der „Gefahr“, die der Kontakt mit dem Tellington TTouch birgt. Denn einmal eingetaucht in die sanfte und zugleich so besondere Ausführung des 1¼-Kreises, ist es schier unmöglich, ein Lebewesen jemals wieder anders zu berühren oder zu streicheln.

Fast automatisch wird jede Berührung ab diesem Zeitpunkt zu einem 1¼-Kreis – zu einer echten Begegnung mit der Zelle und dem Wesen selbst. Robin nannte es damals liebevoll: „Willkommen im Kreis der anonymen 1¼-Kreiser.“ Und ja, wir können nicht anders. Doch wie schön ist das bitte?

Der Tellington TTouch ist weit mehr als eine Technik. Er ist eine Haltung.

Entwickelt wurde diese Methode von Linda Tellington-Jones, mit dem Ziel, über achtsame, respektvolle Berührungen das Nervensystem zu beruhigen, Körperwahrnehmung zu fördern und Vertrauen aufzubauen. Die kreisenden TTouches – allen voran der berühmte 1¼-Kreis – wirken direkt auf Haut, Faszien und Nervensystem und laden den Körper zu neuer Organisation ein. Spannung darf loslassen, Präsenz darf entstehen.

Der TTouch verändert nicht nur die Art, wie wir berühren – er verändert, wie wir wahrnehmen. Wie wir in Kontakt gehen. Wie wir zuhören, auch ohne Worte.


Was mich dabei immer wieder berührt: Mit dem TTouch begegne ich meinem Gegenüber nicht, um etwas zu machen, sondern um etwas anzubieten.

Veränderung darf geschehen, muss aber nicht erzwungen werden. Genau darin liegt die große Kraft dieser Arbeit. Türen öffnen sich – leise, sanft und nachhaltig. Unser Blick wird weiter, unsere Wahrnehmung feiner, unser Kontakt ehrlicher.

Und diese Wirkung kennt keine Artgrenzen. Auch „Röllan“, unser hilfsbedürftiges Huhn, hat die Berührungen mit dem TTouch sehr genossen. Berührung, die respektvoll und bewusst ist, wird verstanden – egal ob bei Mensch oder Tier.

Vielleicht ist das die eigentliche „Gefahr“ des Tellington TTouch: Einmal erfahren, wie tief Verbindung über sanfte Berührung gehen kann, möchte man nie wieder darauf verzichten.


Ingrid’s nächste Veranstaltungen:

Demonstration des Tellington TTouch auf der Messe Pferd Bodensee 27.02. – 01.03.26 mehr Infos: https://www.pferdbodensee.de/

Tellington TTouch® und Reiten 12. April 2026 in 67808 Schönborn

Anmeldung bei Isabelle Tschöpke, Email: isabelle.tschoepke@gmx.de


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Dankbarkeit

Blogbeitrag von Daniela Zurr (Tellington Instruktorin für Kleintiere und Menschen aus Deutschland)

Der erste Monat des neuen Jahres ist bereits fast vorbei – kommt es Ihnen auch so vor, als sei die Zeit besonders schnell vergangen?

Wie gut, dass wir unsere Tiere an unserer Seite haben, die uns immer wieder ins Hier und Jetzt holen. Vor zwei Tagen war ich mit meiner Großpudelhündin Loha in der Nürnberger Innenstadt unterwegs. Definitiv nicht mein bevorzugter Aufenthaltsort an einem Freitagnachmittag, doch einige wichtige Erledigungen standen an.

Während wir gemeinsam unterwegs waren, überkam mich plötzlich ein intensives Gefühl der Dankbarkeit: dafür, dass meine Hündin diesen Stadtausflug als spannende Abwechslung erlebt. Dafür, dass es sich leicht und unbeschwert anfühlt, gemeinsam unterwegs zu sein und aufmerksam füreinander zu bleiben.

Was bedeutet „aufeinander achten“ für uns konkret?

  • Wir achten beide darauf, dass die Leine locker bleibt.
  • Richtungsänderungen kündige ich über meine Körpermitte an, Loha folgt diesen.
  • Begegne ich Menschen oder Hunden, die Loha potenziell verunsichern könnten, sorge ich rechtzeitig für ausreichend Distanz und biete Schutz an.
  • Entdeckt Loha eine interessante Schnüffelstelle, darf sie diese in Ruhe erkunden – im Gegenzug wartet sie geduldig, wenn ich mir etwas anschaue.

Die Leine ist dabei mal länger, mal kürzer – je nachdem, ob Präzision und ein dichtes Neben-mir-Gehen erforderlich sind. In solchen Situationen ist sie mit zwei Kontaktpunkten eingehakt. Grundsätzlich bleibt die Leine jedoch stets ein verbindendes und kein einschränkendes Element. So können wir uns harmonisch und aufeinander abgestimmt bewegen.

Ein klassisches „Bei Fuß“ habe ich nie trainiert. Ich brauche keinen Hund, der präzise an meinem Bein „klebt“. Stattdessen bewegen wir uns entspannt, flexibel und situationsangepasst miteinander.

Dass dies heute so gelassen möglich ist, verdanken wir den unterschiedlichen Bestandteilen der Tellington TTouch® Methode:

  • TTouch zur Förderung von Körperwahrnehmung und Selbstkontrolle
  • Tellington-Körperbänder zur Unterstützung von Selbstsicherheit, wenn neue Situationen noch nicht selbstverständlich sind
  • Tellington-Führtechniken für eine klare und freundliche Kommunikation über die Leine

Ergänzend haben uns aus ttouch-n-click das gezielte Verstärken erwünschter Verhaltensweisen sowie Visualisierungen aus Führen in Balance sehr unterstützt.

Natürlich ist eine Fußgängerzone nicht für jeden Hund ein geeigneter Aufenthaltsort. Wenn Sie jedoch Ihrem Ziel eines harmonischen und gelassenen gemeinsamen Unterwegsseins einen Schritt näherkommen möchten, nehmen Sie sich doch heute bewusst 15 Minuten Zeit, um sich gemeinsam mit Ihrem Hund einer TTouch-Aufgabe zu widmen.

Viel Freude dabei wünscht
Daniela Zurr


Daniela’s nächste Veranstaltung

Spaß mit ttouch-n-click

Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.

23. -24.05.26 live in Berlin

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Das Konzept “Spannungsmuster”

Sarah Fisher

​Ein Konzept von Sarah Fisher (†), Tellington TTouch Instruktorin, UK. In dankbarer Erinnerung

Blogbeitrag von Bibi Degn (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus Spanien)

Unsere Kollegin Sarah Fisher aus England ist aus diesem Leben gegangen – unerwartet und ein großer Verlust. In meinem Beitrag werde ich ihren Blick auf ein Konzept vorstellen, ein Kernkonzept unserer Arbeit: Der Blick auf den Körper als Träger der Ganzheit eines Wesens, die Wechselwirkung zwischen Körper-Geist-und Seele an dieser Ecke anzupacken. 

Sarah prägte den Begriff “Spannungsmuster”. Hier am Beispiel Hund – aber die Denkensweise ist ebenso auf jede Tierart wie auf uns Menschen anwendbar: 

Spannungsmuster – am Hund

Spannungsmuster im Körper beeinflussen Wahrnehmung, Lernen und Verhalten und können sowohl Probleme erzeugen als auch auf Bedürfnisse hinweisen.

Spannungsmuster, körperliche Bereiche erhöhter Anspannung, können sichtbar oder subtil sein, wirken sich jedoch immer körperlich, wie emotional und mental aus. Sie beeinflussen Bewegungsabläufe, aber ebenso die Fähigkeit, mit gewissen Situationen umzugehen.

Ursachen für Spannungsmuster sind vielfältig:
Verletzungen und Schmerzen können zu Schonhaltungen führen, die auch nach dem Abheilen bestehen bleiben. Medizinische Probleme wie hormonelle Störungen, Arthrose oder Hüftdysplasie verändern Körperhaltung und Verhalten. Traumatische Erfahrungen, Stress oder emotionale Belastungen können im gesamten Körper Spannung erzeugen. Auch Haltung, Training, Bewegungsmangel, Ernährung oder Futterunverträglichkeiten spielen eine Rolle. Manche Hunde zeigen bereits von Geburt an deutliche Spannungsmuster.

Spannungsmuster lassen sich erkennen: Wie steht, geht, sitzt und liegt der Hund? Wirkt er steif oder asymmetrisch? Wie trägt er Kopf, Rute und Pfoten? Die Art, wie er sich bewegt oder anhält, liefert Hinweise auf innere Zustände. Achtsames Abtasten kann zusätzliche Information geben: Unterschiede in Temperatur, Fell, Muskelspannung, Zuckungen oder Abwehrreaktionen.


Schulter und Hinterhand 

(Anm.: Bibi Degn: Hier wähle ich nur einen Körperbereich, der für Sarahs tiefe Kenntnis des Hundekörpers beispielhaft ist:)

Spannung im Schulterbereich kann auf mangelndes (Selbst-)Vertrauen hinweisen, was der Hund oft mit Zurückweichen oder Abwehrreaktionen kompensiert. Er mag distanziert und unnahbar wirken und, bei einer brüsken Bewegung Richtung Kopf oder Halsband, sich im Extremfall ducken und beissen. 

Hunde, die hinter den Schulterblättern angespannt sind, haben oft einen starken Jagdtrieb und können sich schlecht fokussieren, weil sie immer Ausschau nach Bewegung halten. An der Leine springen sie in alle Richtungen oder drehen sich im Kreis und es ist unmöglich, sie zu einem ‚Fuss‘ zu bewegen. Oft ziehen diese Hund auch an der Leine und das Arbeiten mit einem Führgeschirr ist für Hunde mit diesem Spannungsmuster im Allgemeinen einfacher. 

Auch Hunde mit Spannungen in der Hinterhand haben oft zu wenig (Selbst)Vertrauen. Dieser Hund kann geräuschempfindlich sein und Autofahren oder Stillstehen auf einer erhöhten Oberfläche (z.B. beim Hundefrisör) kann aufgrund des durch die Spannung im Hüft- und Beckenbereich verursachten Gleichgewichtsproblems extrem schwierig sein. Hüftdysplasie und Arthrose können mit diesem Muster einhergehen und können den Hund Alltagssituationen gegenüber intoleranter machen.

Was tun?In ihrer Ratlosigkeit tendieren Menschen dazu, unangepasstes Verhalten zu bestrafen.Strafe verstärkt bestehende Spannungen und verschärft Probleme.

Wer Spannungsmuster erkennt und um die Zusammenhänge zwischen Körper und Verhalten weiß, kann gezielt Veränderungen einleiten – durch körperliche Arbeit, angepasstes Management, gegebenenfalls tierärztliche Abklärung. Die Tellington TTouch® Methode setzt am Körper an, wo sich die Situation sozusagen “festgeschrieben” hat. Führübungen und die Berührungstechniken des TTouch gleichen Spannungsmuster aus. Die verbesserte Körperwahrnehmung und Haltung verhelfen zu Selbstregulation und so wird Verhalten positiv beeinflusst. Manchmal sind die Halter:innen erstaunt, dass man Verhalten beeinflussen kann, ohne in die Situation zu gehen, welche das Verhalten auslöst. Auch Pyromanen kann man von ihrem zwanghaften Drang Feuer zu entfachen befreien, ohne dabei ein Haus anzuzünden. So auch Hunde mit Verhaltens-Themen. 

Geduld ist wichtig, besonders bei länger bestehenden Mustern. Aber Nachhaltigkeit ist der Lohn!


Bibi’s nächste Veranstaltungen:

06.02.2026 Einführungsseminar in das Thema ResilienzRaum.
Lehrgang 2026 für tiergestützte Interventionen mit Pferden

14.04.2026 — 19.04.2026
TTEAM-Connect — Das Reiten-Intensivseminar der Tellington Methode Die Heupenmühle

19.05.2026 — 24.05.2026:
Tellington TTouch Intensiv-Seminar mit Robyn Hood

Pfotenhof — Mönchengladbach


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Contact und TTouch®

Contact-Improvisations-Tänzer*innen

Gast Blogbeitrag von Skara Günther (Tellington Practitioner 3 für Pferde aus Deutschland) und Maike Schaumberger (Tellington Practitioner 2 für Pferde aus Deutschland)

Wie kommen wir miteinander in Kontakt?

Wie entsteht ein echter, authentischer Kontakt?

Über TTouch können wir einen tiefen, verbundenen Kontakt eingehen. Doch wie genau entsteht dieser Kontakt? Wer initiiert ihn? Wie treten Pferde untereinander und mit uns in Kontakt? Wie können wir dieses In-Kontakt-Kommen ähnlich achtsam gestalten wie unsere TTouch-Berührungen?

Mit einer Gruppe erfahrener Contact-Improvisation-Tänzer:innen haben wir dieses Forschungsfeld im letzten Sommer eröffnet. In der Contact Improvisation erleben wir wertvolle Qualitäten des achtsamen Miteinanders und Kontakts. Wir wollten diese gelebte Achtsamkeit zu den Pferden bringen, mit Menschen, die sonst keinen Kontakt mit Pferden haben.

Wir haben Raum für improvisiertes Miteinander, für gemeinsame Bewegung und Tanz geöffnet und den Pferden die Möglichkeit gegeben, uns auf dem Reitplatz Gesellschaft zu leisten. Tatsächlich haben mehrere Pferde beschlossen, Teil dieses besonderen Raumes zu sein. Sie haben das Sein, den Körperkontakt und das gemeinsame Bewegen ebenso genossen wie alle Menschen. Sie sind freiwillig, neugierig und freudvoll in Kontakt getreten und mitten ins Geschehen eingetaucht.

Diese Erfahrung hat uns gezeigt, dass echte Verbindung und Verbundenheit mit uns selbst sowie vollständige Präsenz im Moment essenziell sind, um in authentischen Kontakt zu kommen.

Achte doch bei der nächsten Begegnung mit einem Tier auf den Moment des In-Kontakt-Kommens. Vielleicht hilft dir dabei der Heart Hug, eine gute Verbindung zu dir selbst aufzubauen?

Es ist so wertvoll, einem Hund in einer neuen und seltsamen Situation mit eigenen Händen helfen zu können. Das erste T von TTouch, das für „Trust“ steht, macht die Hälfte der Arbeit!


Skara’s und Maike’s nächste Veranstaltung

pferd-im-fluss.jimdosite.com


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Ein guter Anfang ist die Hälfte der Arbeit!

Blogbeitrag von Sylvia Haveman (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus den Niederlanden)

Letzte Woche habe ich  an einem speziellen Osteopathie Kurs für Hunde teilgenommen. Diese Methode hat viele Jahre Entwicklungszeit und ist sehr sanft und effektiv. Es kann Menschen und Tieren bei allen möglichen Problemen helfen. Der Ausgangspunkt ist eine spezielle Forschung, die ein gutes schauen und fühlen erfordert.  Hier ist die Überschneidung mit der TTouch-Methode, bei der wir dasselbe tun wollen und nach einer allgemeinen Beobachtung immer detaillierter schauen, wobei die Berührungen sanft und einfühlsam sind.

Während der Kurstage kamen Halter mit ihren Hunden, die von den Teilnehmern behandelt wurden. Manchmal sahen wir große Veränderungen innerhalb einer Behandlung, aber auch an aufeinanderfolgenden Tagen. Das sehen wir auch während der TTouch-Trainingskurse, bei denen die Teilnehmer mit ihren eigenen Hunden kommen.

Die Hunde, die dort waren, wurden für sie in eine seltsame Situation gebracht. Ein seltsamer Ort mit Behandlungssofas und fremden Menschen, die sie berühren wollten. Manchmal sogar vier Hände an einem Hund. Für mich war es schön, überall am Körper TTouch-Techniken wie das Ausstreichen der Ohren und kreisförmige TTouches am Körper anwenden zu können, um die Tiere vorzubereiten. Die Atmung wurde ruhiger, der Hund ruhiger, und man konnte sehen, wie das Vertrauen wuchs.

Meine Aufmerksamkeit galt hauptsächlich einem fast 17-jährigen Dackelmännchen und einem 4-jährigen Nova Scotia Duck Tolling Retriever-Weibchen. Jelle (mit eingeschränktem Gehör und Sehvermögen) machte sich Sorgen wegen der seltsamen Bedingungen und der seltsamen Gerüche. Die TTouches verschafften ihm eine angenehme Erfahrung, die es ihm ermöglichte, alle Hände und Handlungen später besser zu akzeptieren. Der Toller auf der Bank neben ihm reagierte entspannt auf die TTouches und war an allen Aktionen interessiert.

Es ist so wertvoll, einem Hund in einer neuen und seltsamen Situation mit eigenen Händen helfen zu können. Das erste T von TTouch, das für „Trust“ steht, macht die Hälfte der Arbeit!


Sylvia’s nächste Veranstaltung

Spaß mit ttouch-n-click 2.0

Samstag, 23. Mai 2026 und Sonntag, 24. Mai 2026

https://www.greh.de/angebote/workshop-spass-mit-ttouch-n-click


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„Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will – und oft noch mehr Stress macht.“

Dobbys Blick
Blogbeitrag von Lisa Leicht (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus der Schweiz)

Dieser Satz kam mir in den Sinn, als ich an meine Freundin Gabriela dachte.

Gabriela ist über 70 und hat sich bewusst entschieden, noch einmal einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen. Dobby, ein sensibler Rüde aus Bulgarien, hat sein bisheriges Leben ausschließlich in einer großen Rettungsstation verbracht. Gabriela weiß genau, worauf sie sich eingelassen hat: Über vierzig Jahre Erfahrung mit Tierschutzhunden, eine fundierte Ausbildung und vorausschauende Absicherung für alle Eventualitäten geben ihr eine stabile Basis. Stress entsteht daraus nicht.

Auch nicht daraus, dass Dobby bei Spaziergängen oft stehen bleibt und erstarrt. Die neue Welt ist laut, schnell und überfordernd. Gabriela begegnet ihm mit Geduld, Ruhe und Verständnis. Sie reduziert Reize, gibt ihm Zeit, berührt ihn achtsam, wenn er es möchte, und lässt ihn in seinem eigenen Tempo ankommen. In nur sechs Wochen ist zwischen den beiden eine tiefe, vertrauensvolle Beziehung entstanden. Es ist berührend zu sehen, wie fein Gabriela ihren Hund wahrnimmt, wie klar sie ihre Ziele hält und wie sicher Dobby sich Schritt für Schritt in sein neues Leben hinein wagt.

Der eigentliche Kummer kommt von außen. In einer Region mit hoher Hundedichte sind Begegnungen unvermeidlich – und mit ihnen die ungefragten Ratschläge. Dank der Rudelhaltung in der Rettungsstation versteht sich Dobby mit seinen Artgenossen hervorragend. Doch Menschen gehen direkt auf ihn zu, wollen ihn anfassen, zeigen Mitleid, wissen es besser. Wird um Abstand gebeten, reagieren manche sogar verärgert. All das verunsichert Dobby – und auch meine Freundin – und erschwert das Einleben erheblich.

In der Tellington-Methode sprechen wir davon, den anderen dort abzuholen, wo er gerade steht, und das individuelle Lernen zu respektieren. Das gilt nicht nur für Hunde. Das Beispiel von Gabriela und Dobby zeigt, wie wichtig Zurückhaltung ist. Auch gut gemeinte Kompetenz kann übergriffig sein. Manchmal ist selbst der beste Ratschlag einer zu viel.

Ich habe mir deshalb vorgenommen, auch in diesem Jahr ganz bewusst etwas zu üben: mehr Sein, weniger Tun.


Lisa’s nächste Veranstaltung

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ttouch-n-click Ausbildungsmodul (Zertifikatslehrgang)

live 18. – 22. Mai 2026 Dozentin Lisa Leicht (Tellington TTouch Instruktorin)

Oberthema: Was hat der Vagusnerv mit der körperlichen, emotionalen und geistigen Balance zu tun? Weshalb ist dieses Wissen wichtig fürs Training?

Der Vagusnerv ist ein zentraler Bestandteil des parasympathischen Nervensystems und spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Entspannung, Herzfrequenz und Verdauung. Er wirkt wie eine „Bremse“ für Stressreaktionen und fördert innere Balance und Ruhe. Bei Hunden beeinflusst ein gut regulierter Vagusnerv die Fähigkeit, sich zu beruhigen und Reize gelassen zu verarbeiten. Ein dysregulierter Vagusnerv kann hingegen zu übermäßiger Erregung, Angst oder Reaktivität führen. Für Hundetrainer ist dieses Wissen wichtig, weil Trainingsmethoden, die Sicherheit, Atmung und positive soziale Interaktion fördern, die vagale Aktivität stärken. So kann das Training nicht nur Verhalten formen, sondern auch das Nervensystem des Hundes stabilisieren. Dadurch wird Lernen nachhaltiger und Stress im Training reduziert.

In diesem Modul lernen wir, wie wir die Balance durch TTouches, Führübungen im Lernparcours und den Tellington –Körperbändern unter Einbezug farbtherapeutischer Aspekte praktisch fördern. Anhand der anwesenden Hunde werden praktische Beispiele erarbeitet und von den Teilnehmenden umgesetzt.

Lisa Leicht ist Tellington TTouch® Instruktorin, TTouch-for-You Instruktorin, Hundetrainerin, Erwachsenenbildnerin und Klang- und Farbtherapeutin.

Sie arbeitet mit Menschen und Tieren gemeinsam, immer auf der Suche, das Gefühl von Respekt und Einssein mit allen Lebewesen auszudrücken und zu fördern. Sie ist bekannt für ihre humorvolle Art des Unterrichtens.

Durch jahrzehntelanges Veranstalten der Tellington TTouch Ausbildung in der Schweiz kennt sie jedes Detail der Tellington TTouch Methode und unterrichtet diese kreativ und an die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Tier angepasst.

Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich. Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen per Mail oder gerne auch telefonisch.

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Spaß mit ttouch-n-click 2.0

23. und 24.05.26

Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.

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Die Tellington TTouch Methode feiert ihr 50-jähriges Jubiläum –

freu dich auf viele Überraschungen

„Die Kern Konzepte der Tellington Methode“

Linda Tellington-Jones online live und kostenlos

Beginne das neue Jahr mit Liebe und Inspiration. Linda Tellington-Jones teilt in diesem Zoom Meeting mit euch wertvolle Erkenntnisse aus fünf Jahrzehnten Tellington TTouch®-Methode. Sie reflektiert die Entwicklung der Methode – von den grundlegenden Prinzipien bis hin zu den spannenden Neuerungen, die sie auch in 2026 und darüber hinaus prägen werden.

Highlights
•⁠ ⁠Die Botschaft des Feigenbaums – ein bedeutungsvolles Symbol für die Zukunft
•⁠ ⁠Ein Update der 9 Elemente von TTouch mit neuen Perspektiven
•⁠ ⁠Eine geführte kleine Meditation, die euch hilft, eine Botschaft vom eigenen Krafttier zu erhalten

Ob ihr TTouch gerade erst kennenlernt oder schon seit Jahren Teil auf diesem Weg seid: Dieses Webinar bietet eine wunderbare Gelegenheit, sich wieder mit den Kernprinzipien zu verbinden, die die Arbeit so transformativ machen – für Tiere und ihre Menschen.

Zoomlink über den Newsticker: https://tellington-methode.de/newsticker/

Unser TTouch-Geheimnis Nr. 1: „Sieh das Tier so, wie du es sehen möchtest.“

Blogbeitrag von Karin Petra Freiling (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus Deutschland)

Wenn wir unseren Blick verändern, verändert sich alles. Dieses erste TTouch-Geheimnis begleitet mich seit vielen Jahren – in meiner Arbeit, sei es im Verhalten oder für die Gesundheit. Vor kurzem habe ich einen langjährigen besten Freund verloren: Felix. Er kam aus einer Familie, in der Gewalt Alltag war. Er stellte sich schützend vor die Kinder, fing Schläge ab, die ihnen galten. „Die Kinder kann ich nicht retten, aber den Hund schon“, sagte damals die verzweifelte Großmutter. So kam Felix zu mir – mit Maulkorbpflicht, dem Ruf „extrem gefährlich“ und mehreren schweren Bissen in seiner Vorgeschichte.

Und dann geschah das, was ich an TTouch so liebe: Ich sah ihn an. Nicht sein Verhalten, nicht seine Geschichte – sondern sein Inneres. Beim Herz-TTouch und dem sanften Ausatmen  schaute ich ihm in die Augen, in die Seele, in den Schatz, der dort schlummerte. Erst waren seine Augen starr, dann wurden sie weich. Vertrauen wuchs. Aus dem „gefährlichen Hund“ wurde ein folgsamer, liebevoller Gefährte. Männer waren anfangs schwierig – bis „sein Mensch“ kam. Felix rannte auf ihn zu, kuschelte sich in den Schoß und fiepte vor Glück. Eine Wahl aus dem Herzen, und sie blieb elf Jahre lang. Es war klar dass er dort glücklich werden würde.

Felix hat mich wieder einmal gelehrt, wie wichtig es ist, an Tiere zu glauben und ihnen mit jeder Berührung zu zeigen, wer sie wirklich sind. Lasst Tiere entscheiden, vertraut eurer Intuition – und seht den Schatz im Gegenüber. In Felix’ Fall haben wir alles richtig gemacht. Er hatte ein gutes Leben und ein Zuhause voller Liebe, die er 10000 fach zurück gab. Und immer wenn wir uns sahen zeigte er mit seiner überschwänglichen Freude wie glücklich er ist mich zu sehen. Er war treu und loyal. Und alles begann damit ihn so zu sehen wie er tief im Inneren ist. 

Seht das Kostbare, hört auf euer Herz – und freut euch über das Bild, das daraus entsteht.

Habt ein wunderschönes neues Jahr!

Eure Karin


Karin’s nächste Veranstaltungen

www.karinpetrafreiling.de


Spaß mit ttouch-n-click 2.0

Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Petra Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß live ein ganzes Wochenende

23. – 24.05.26

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Sei auch du mit dabei!
Triff Linda Tellington-Jones online
-alle Details im Newsticker

Termin: Jeden Montag um 20 Uhr auf Zoom

https://tellington-methode.de/newsticker/

Die Kern Konzepte der Tellington Methode

am 12. Januar um 20 Uhr, Zoom Meeting

Beginne das neue Jahr mit Liebe und Inspiration. Linda Tellington-Jones teilt in diesem Zoom Meeting mit euch wertvolle Erkenntnisse aus fünf Jahrzehnten Tellington TTouch®-Methode. Sie reflektiert die Entwicklung der Methode – von den grundlegenden Prinzipien bis hin zu den spannenden Neuerungen, die sie auch in 2026 und darüber hinaus prägen werden.

Highlights
•⁠ ⁠Die Botschaft des Feigenbaums – ein bedeutungsvolles Symbol für die Zukunft
•⁠ ⁠Ein Update der 9 Elemente von TTouch mit neuen Perspektiven
•⁠ ⁠Eine geführte kleine Meditation, die euch hilft, eine Botschaft vom eigenen Krafttier zu erhalten

Ob ihr TTouch gerade erst kennenlernt oder schon seit Jahren Teil auf diesem Weg seid: Dieses Webinar bietet eine wunderbare Gelegenheit, sich wieder mit den Kernprinzipien zu verbinden, die die Arbeit so transformativ machen – für Tiere und ihre Menschen.


Möchtest du noch mehr Infos und längere Artikel, unter anderem auch von Linda höchstpersönlich, dann abonniere das Tellington Magazin. https://tellington-methode.de/tellington-magazin/

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Alle Blogbeiträge sind hier zu finden: https://tellington-methode.de/aktuell/

Termine zu weiteren Tellington Seminaren in Deutschland findest du hier: https://tellington-methode.de/alle-termine/

Für Österreich 

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www.tellington.at   oder folge uns auf facebook  Tellington TTouch Training Österreich

Hier ist die Schweizer Tellington Verbandsseite zu finden:https://tellington-ttouch.ch/index.php/de/

Was haben GFK und TTouch gemeinsam?

Blogbeitrag von Katja Krauß (Tellington Instruktorin für Kleintiere aus Deutschland)

Ich habe mal einen tollen GFK Online Workshop mitgemacht, der den Namen trägt: Mitgefühl als Weg von Thom Bond. Zu der Zeit habe ich viel über den Namen des Kurses nachgedacht. Für mich war, bis zu diesem Zeitpunkt, GFK eine Form der Kommunikation, die es schafft, Probleme aus der Welt zu schaffen.

Der Kurs zeigte mir, wie viel mehr dahinter steckt. Es wurde mir klar, dass es keine Probleme gibt, wenn Mitgefühl der Weg ist. Und das zeigte mir dann die Parallelen zur Anwendung der Tellington Methode.

 In der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall Rosenberg gibt es vier Säulen – die vier Schritte:
 Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte/Strategie. Wobei es dabei gilt, die Sichtweisen aller Beteiligten im Blick zu behalten.

Genau das ist auch eine der Grundlagen der Tellington TTouch Methode. Auch hierbei steht die neutrale Beobachtung an erster Stelle. Danach geht es darum zu fühlen und die Gefühle des Gegenübers wahrzunehmen. Daraus kann ich dann versuchen abzuleiten, welche Bedürfnisse womöglich nicht erfüllt sind, um dann eventuell eine Bitte zu formulieren oder eine Strategie anzuwenden.

Um ein anschauliches Beispiel zu geben: Ich bin mit Dora, einer jungen Labradorhündin, auf einem sehr belebten Bahnsteig. Es läuft in wenigen Metern Entfernung ein anderer Hund an uns vorbei. (Den Link zu dem Video findest du unten)

Dabei beobachte ich, dass Dora bellt. Sie war dazu aufgestanden, vorher hatte sie gesessen. Ihre Rute trug sie sehr tief und bewegte sie schnell mit großer Wedelamplitude. Sie legte die Ohren zurück und ihr Blick wechselte von mir zu dem Hund und wieder zurück.

Diese Beobachtung bestärkte mein Gefühl, dass Dora sich etwas unsicher fühlte und die Begegnung mit anderen Hunden, zumindest an diesem trubeligen Ort, gerade als etwas schwierig empfand. Mir war klar, dass ihr Bedürfnis nach Sicherheit Unterstützung brauchen könnte. Weshalb ich die Strategie wählte, ihr ein Tellington-Stirn-Körperband anzuziehen. Die Tellington Körperbänder können dem Individuum dabei helfen selbstsicherer zu werden.

Direkt im Anschluss ging wieder ein fremder Hund an uns vorbei und siehe da, sie konnte total gelassen mit der Situation umgehen.

Wie einfach es sein kann, wenn Mitgefühl der Weg ist.

Nachsatz: Noch erstaunlicher finde ich es, dass sich viele Situationen, die sich erst als herausfordernd darstellten, bereits nach dem dritten Schritt der GFK Methode, in Luft aufzulösen scheinen. Wenn du es selber mal erleben möchtest, dann buche den einmaligen Workshop bei Katja und Gabi Vana (siehe unten).

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Katja’s nächste Veranstaltungen

GFK im Umgang mit Tieren – Online Live Workshop

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Tellington TTouch online – jede Woche – Schnupperstunde kostenlos

Gemeinsames ttouchen und kennen lernen der Tellington Methode unter Anleitung von Katja Krauß

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ttouch-n-click Trainer (Hunde oder Katzen) Ausbildung

https://www.ttouch-n-click.de/anmeldung/basis-hund

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HUNDGESTÜTZT für Pädagogen, Therapeuten und Andere, die ihren Hund in ihrem beruflichen Umfeld einsetzen wollen

Online Modul Mitte Januar

www.hundgestuetzt.de


Spürhundausbildung – jeder Zielgeruch ist möglich

Wer sich intensiv mit der Spürhundasubildung beschäftigen möchte ist hier richtig. Spaß für Halter und Hund – Anfang Januar online.

www.schimmelsuchemithund.de


Loving Animals

Der Kurs überträgt die Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg auf den Umgang Hunde und andere Tiere.

Melde dich zum Newsletter an und erhalte ein kleines Quiz.

www.lovinganimals.de


Kostenloser Infoabend am 20.01. um 19:30 Uhr

Katja Krauß, Lina Grobecker und Gabi Vana bieten kostenlose Infoabende an. In dieser Stunde können Fragen zu den Ausbildungen ttouch-n-click, HUNDGESTÜTZT, Loving Animals und der Spürhundausbildung gestellt werden.

https://www.ttouch-n-click.de/ausbildung-ttouch-n-click-fuer-hunde-und-kleintiere/infoabende/

Aufzeichnung des letzten Infoabends:

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Spaß mit ttouch-n-click 2.0

23. -24.05.2026

Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Petra Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig.

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