Gast Blogbeitrag von Petra Venker (Tellington TTouch® Practitioner 2 für Hunde und Kleintiere aus Deutschland)
Dieser Satz aus einem Instagram-Post ließ mich lange nicht los. Bei meiner Überlegung, warum diese Aussage mich so fesselte, kam mir die Beziehung zu meiner Hündin Linnea in den Sinn.
Linnea kam im Alter von 10,5 Jahren aus einer Canile zu mir. Menschen waren ihr nicht vertraut, menschliche Berührungen gänzlich unbekannt und das Leben hier, war sehr überwältigend für sie. Sie war ängstlich und unsicher. Ich schien ihr glücklicherweise sympathisch zu sein und so war meine Kontaktaufnahme für sie ok. Bereits zu Beginn startete ich mit Elementen aus unserer Tellington-Toolbox.
So kam sie mit den achtsamen Berührungen, den TTouches, in Kontakt. In kleinen Dosierungen habe ich zu Beginn hauptsächlich streichende TTouches angewendet. Besonders der Noahs Marsch gefiel ihr. Dabei benötigte sie eine überdurchschnittlich hohe Druckstärke, um sich ihres Körpers bewusst zu werden. Ein festerer Druck, sorgte bei ihr für mehr Klarheit und Sicherheit. Mit der Zeit wurde ich mit den TTouches leichter und sie konnte diese sehr gut für sich annehmen.
Unsere Bindung wurde sehr schnell sehr eng. Ich achtete darauf, dass ich ihr jedoch auch immer viel Freiraum anbot, um sich zurückziehen zu können. Linnea ist ein Hund, der in neuen oder stressigen Situationen gerne selbstständig Abstand aufbaut, um alles in Ruhe zu beobachten. Ist sie dann von einer Sache überzeugt, geht sie offen und neugierig auf neue Situationen zu. Aber sie benötigt diesen „Freiraum“, um in ihrem eigenen Tempo lernen zu können.
Die Möglichkeit, sich den Raum nehmen zu können, schaffte Bindung und Vertrauen. Ich habe noch nie eine Hündin gehabt, die dieses Lernverhalten gezeigt hat und ich bin fasziniert davon, was dadurch möglich ist. Sie kann in diesem Freiraum durchatmen, ganz ohne Druck. Kann die Pause nutzen und in ihrem eigenen Tempo entscheiden, wann sie was und wie probieren möchte. Und gleichzeitig sind wir trotz des Abstandes immer in Verbindung.
Unser gegenseitiges Vertrauen, zeigte sich auch schnell auf unseren gemeinsamen Spaziergängen. Nach 6 gemeinsamen Wochen hatte ich das Gefühl der starken Bindung zwischen uns. Seither gehen wir ohne Leine durch die Natur, immer in Verbindung, im engen Kontakt und dem Wissen, dass der Andere da ist.
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