Blogbeitrag von Bibi Degn (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus Spanien)
Ist dir die kleine Verzögerung zwischen dem Geben von der Tellington- Hilfen (Signalen) und der Umsetzung durch das Tier einmal aufgefallen? In den Ausbildungen schulen wir: Die Umsetzung des Signals durch das Tier erfolgt in der Regel nach dem Öffnen der Hand und oft nach einem Moment der Verzögerung. Woran liegt das? Ich habe eine Theorie: Eine Angstreaktion erfolgt in der Regel schneller als eine vernunft-basierte Reaktion. Das liegt an der der Reizverarbeitung im Gehirn:
Die schnelle Reizverarbeitung: Wenn das Mensch oder unsere Tiere einen Reiz wahrnehmen, gelangt die Information in den Thalamus, der sensorische Signale verarbeitet. Von dort kann die Information direkt an die Amygdala weitergeleitet werden, die für emotionale Reaktionen, insbesondere Angst, zuständig ist. Die Amygdala kann dann innerhalb von Millisekunden eine Reaktion auslösen, z. B. eine Flucht- oder Angriffsreaktion, noch bevor der Verstand eingeschaltet ist. So wird in potenziell gefährlichen Situationen schnell reagiert. Danach kann die Vernunft das Verhalten korrigieren, falls sich die vermeintliche Bedrohung als harmlos herausstellt.
Der langsame Weg: Nicht-bedrohliche Stimuli werden primär über den langsamen, kognitiven Weg verarbeitet: Der Thalamus sendet in dem Fall über den sensorischen Cortex an den präfrontalen Cortex, das Stirnhirn. Dieses ‘Überdenken’ dauert ein wenig länger – die Entscheidung über die Handlung wird bewusst gewählt.
Ob das der Grund ist, warum die Tiere in der Tellington Methode oft diesen fast unmerklichen Moment der Verzögerung ihrer Reaktion haben?
Über wie viel bewusstes Denken unsere Tiere verfügen, darüber gibt es Untersuchungen. Wie auch immer zeigt uns die Erfahrung, dass die Tellington Methode die Tiere von unbewusstem Re-Agieren zu bewusstem klugem Agieren leitet.
Erster Deutscher Tellington TTouch Kongress
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Natürlich waren wir alle enttäuscht, als klar wurde, dass Linda dieses Jahr nicht zu den legendären Trainingstagen an den Bodensee würde kommen können. Doch dann hatten meine wunderbaren Kollegen Ingrid Wild und Daniel Schnell die geniale Idee, den Kurs selber zu unterrichten, und waren so nett, mich als Co-Leitung einzuladen.
So verbrachten wir drei wundervolle Tage mit drei Kundenpferden und ihren Menschen, zahlreichen aktiven Teilnehmern und einigen Zuschauern sowie den wundervollen Assistentinnen Skara Günther, Maike Schaumberger, Annalena Kuhn, Emilia Wild und nicht zu vergessen Tomke Oeltjen, die den Unterricht mit TTouch for you-Einheiten auflockerte und für alle, die wollten, den TTouch am eigenen Körper spürbar machte.
Linda war zwar nicht persönlich anwesend, aber durch ihre Bücher, ihre wunderbare Methode und zahlreichen Zitate und Anekdoten sehr präsent und natürlich in unseren Herzen mit dabei.
Möchtest du noch mehr Infos und längere Artikel in deutscher Sprache, unter anderem auch von Linda höchstpersönlich, dann abonniere das Tellington Magazin.https://tellington-methode.de/tellington-magazin/
Blogbeitrag von Sylvia Haveman (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus den Niederlanden)
Beim Ausmisten eines Schranks stieß ich auf alte Fotos meines Hundes Chi, als er jung war, und die Erinnerungen sprudelten nur so in mir hoch. Einmal nahm ich mit dem damals jungen Hund an einer Übung zum Fährtenlesen teil. Die Absicht in dieser ersten Lektion war, dass der Hund lernte, nach mir zu suchen. Ich war sehr überrascht, als sich herausstellte, dass er das innerhalb kurzer Zeit mehrmals konnte und mich super schnell fand.
Wir haben gelernt, dass ein menschlicher Duft einzigartig ist. Eine Person verliert etwa 10.000 Hautschuppen pro Minute und dies ergibt in Kombination mit persönlichen Fettsäuren einen eigenen einzigartigen Duft. Die Hautschuppen sind noch leichter als Seifenblasenbläser und lassen sich daher leicht wegblasen. Der Hund kann sie ziemlich lange riechen.
Einzigartig ist auch die Hundenase. Der Hund riecht mit der Nase und dem Jacobson’schen Organ, das sich hinter den Vorderzähnen befindet. Der Abdruck der Nase ist so einzigartig wie unser Fingerabdruck. Wenn man ganz genau hinschaut, erkennt man eine gerippte und feuchte Oberfläche. Eine feuchte Nase hilft, Wärme abzuleiten und Gerüche zu absorbieren. Das Besondere ist die große Anzahl an Riechzellen auf der Innenseite der Nasenhöhle. Das könnten bis zu 300 Millionen sein (vergleiche Mensch mit 5 Millionen). Weil es in den Riechzellen sogenannte Geruchsrezeptoren gibt, von denen jeder einen Duft erkennen kann, kann ein Hund viel mehr Gerüche wahrnehmen als wir. Die Riechzellen erneuern sich ständig und wenn ein Hund regelmäßig mit der Nase arbeiten darf und oft einen bestimmten Duft wahrnimmt, wird er sich darauf spezialisieren.
Bei der Beobachtung von Hunden ist es gut zu sehen, ob der Hund eine feuchte, aktive Nase hat und die Gelegenheit bekommt und nutzt, Gerüche aufzunehmen. Für einen älteren Hund, der weniger gut sehen und hören kann, ist die Nase sehr wichtig und man sieht normalerweise, dass diese Tiere mehr Zeit zum Schnüffeln brauchen
Hier muss Chi ihre Nase nicht einsetzen, es reichen seine Augen:-)
Sylvias Empfehlung
Das Buch wird in Kennerkreisen hochgelobt. Es beinhaltet Themen wie „Hundeauswahl“, „Der Geruchssinn des Hundes“, „Tellington TTouch für Spürhunde“ und alles was es zum Thema Spürhund noch so gibt.
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Petra Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzietig live an einem Wochenende unterrichten ist ziemlich außergewöhnlich.
Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon wirklich was Besonderes.
Alle sieben sind TTouch Instruktorinnen und werden verschiedene Inhalte erklären und unterrichten.
Der Workshop richtet sich an Anfänger genauso wie an Fortgeschrittene.
Das Besondere ist die Kombination der Dozentinnen, die dafür spricht, dass keine Frage unbeantwortet bleiben wird :-).
Auch wenn das Seminar erst 2026 stattfindet- so wird es doch bestimmt schon im Sommer 2025 ausgebucht sein. Also wer dabei sein möchte, der sollte sich demnächst anmelden.
In diesem exklusiven Seminar haben sie die Möglichkeit 3 Tage lang mit Linda Tellington-Jones persönlich zu trainieren, individuell mit ihr zu arbeiten und die Trainingsmethode zu erlernen und Kenntnisse zu vertiefen. Neben der Arbeit im Lernparcours, dem Tellington TTouch® (Körperarbeit), und dem Reiten mit Freude werden sie die Gelegenheit haben Lindas revolutionäre Betrachtung der Ausbildungsskala aus ihrem Buch „ Reiten mit Körper, Geist und Seele “ zu erfahren.
Linda spricht gut deutsch und wird in deutscher Sprache unterrichten
Michaela Hares (ttouch-n-click Trainerin) und andere Mitglieder des Flieger Clubs (www.flieger-club.eu ) zeigen in diesem großartigen und aufwendigen Film, was alles mit Vögeln und dem Tellington TTouch zu machen ist. Allen Beteiligten noch einmal ein großes Dankeschön für diese ganz wunderbaren Impressionen.
Wenn euch der Film gefällt, dann freuen sich Michaela und die Anderen sicherlich über ein kurzes Feedback:-)
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Blogbeitrag von Lisa Leicht (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus der Schweiz)
„Timbuktu“ ist eines dieser Bücher, die man nie ganz vergisst. Geschrieben wurde es von Paul Auster, einem der großen amerikanischen Erzähler. Im Mittelpunkt steht der Hund Mr. Bones, der nach dem Tod seines Menschen, dem obdachlosen Dichter Willy, plötzlich allein klarkommen muss. Was das Buch für mich so besonders macht: Die Geschichte wird aus der Sicht von Mr. Bones erzählt.
Man liest, was er denkt, fühlt, hofft – und nach den ersten Seiten spürt man was Paul Auster uns mittels der Figur von Mr. Bones mitteilen will: Hunde haben ein tiefes Innenleben. Sie nehmen unsere Stimmungen auf, sie brauchen Nähe, Verlässlichkeit und echte Verbindung.
„Timbuktu“ hat mich sofort erinnert an die Philosophie der Tellington TTouch Methode erinnert. Auch sie geht davon aus, dass Tiere – wie wir Menschen – feine, oft unausgesprochene Signale empfangen und auf Berührung, Stimme und Energie reagieren. Dass Vertrauen, Achtsamkeit und Liebe die Basis jeder Beziehung sind – egal ob zwischen zwei Menschen oder zwischen Mensch und Tier.
Ich bin mir sicher: Mr. Bones hätte sehr von TTouch profitiert. Er ist ein sensibler, zutiefst loyaler Hund, geprägt von Erfahrungen, Ängsten und einer unglaublichen Treue. Paul Auster gelingt es, diese Gefühlswelt mit großer Zärtlichkeit und Tiefe zu zeigen – ohne Kitsch, aber mit viel Wärme.
Was mich besonders berührt: Der Roman erzählt nicht nur von der Freundschaft zwischen Hund und Mensch, sondern auch von unserer Verantwortung. Er stellt leise, aber eindringlich die Frage: Wie gehen wir mit den Tieren um, die uns so sehr vertrauen? Und sind wir bereit, ihnen wirklich zuzuhören?
„Timbuktu“ und die Tellington TTouch Methode verbindet genau dieser Gedanke: Tiere sind keine Wesen, die „funktionieren“ müssen – sondern fühlende Lebewesen, mit denen wir in Beziehung treten dürfen. Mit Respekt, Geduld und offenem Herzen.
Mein Fazit:
„Timbuktu“ ist kein lautes Buch. Aber es hallt lange nach. Es erzählt von Liebe, Verlust und Vertrauen – und passt für mich ganz wunderbar zur Haltung von Tellington TTouch.
Es erinnert mich immer wieder daran, wie feinfühlig Hunde sind. Und wie viel sie uns zeigen, wenn wir bereit sind, ihnen wirklich zuzuhören. Mit der Hand, mit dem Herzen – und einem offenen Blick.
Das Buch eignet sich übrigens auch ganz ausgezeichnet als Geschenk für Menschen, die Angst vor Hunden haben.
Lisa’s nächste Veranstaltung
Tellington TTouch für Ihren Hund und für Sie – fördern Sie die körperliche, emotionale und geistige Balance – Vertiefen Sie Beziehung und Vertrauen am 4. & 5. Oktober 2025
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.
Seit Beginn des Jahres wurde fleißig an der Tellington Magazin Ausgabe gearbeitet, die dem 50ig-jährigen Jubiläum der Methode gewidmet wurde.
Die Idee dazu entstand im letzten Jahr und ganz schnell waren sehr viele Ideen da, womit wir das Heft füllen wollten.
Dank unserer Super-Spitzen-Redakteurin Ingvil Schirling, so wie unserer erstklassigen Layouterin Maria Strobel und allen Autoren und Ideengebern ist es wirklich ein ganz besonders Heft geworden.
Alle Mitglieder und Abonennten müssten das Heft inzwischen im Briefkasten gefunden haben. Wir würden uns sehr über euer Feedback freuen.
Mitglieder erhalten das Magazin automatisch, da es im Mitgliedsbeitrag beinhaltet ist. Das wäre doch ein Argument auch Mitglied oder Fördermitglied beim TTVD zu werden.
Wer noch kein Mitglied oder Abonennt ist- das erste Magazin ist als Probeheft kostenlos.
Das Abonnement ist auch ein grossartiges Geschenk für jeden Tierfreund;-)
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Blogbeitrag von Karin Petra Freiling (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus Deutschland)
Auf dem Flug in den Urlaub nach Kos kam es zu einer besonderen Situation, die mir die Wirksamkeit des Tellington TTouch® erneut auf eindrückliche Weise vor Augen geführt hat. Während des Fluges kollabierte eine Passagierin. Sanitäter eilten herbei, legten eine Infusion – doch zunächst ohne sichtbaren Erfolg. Die Dame war bleich und wirkte leblos. Von meinem Sitzplatz aus begann ich, den Heart Hug zu praktizieren und in Gedanken die Ohren-TTouches anzuwenden. Nach kurzer Zeit schlug die Frau die Augen auf und war wieder ansprechbar.
Aus Sicherheitsgründen erfolgte eine Notlandung in Dresden, damit die Passagierin noch in Deutschland medizinisch versorgt werden konnte. Sie konnte sogar gestützt aus dem Flugzeug herauslaufen. Wir mussten nun noch warten, der Flieger musste neu getankt und die Koffer der Dame gefunden werden. Keiner wusste wann der Flugplan es zuließ dass wir weiterfliegen konnten. Indieser angespannten Situation wandte ich den Heart Hug bewusst für alle Mitreisenden und die Crew an. Was daraufhin geschah, war für mich zutiefst berührend: Statt Unruhe oder Unmut breiteten sich Ruhe, Mitgefühl und Zuversicht im ganzen Flugzeug aus. Selbst die Kinder blieben entspannt und gelassen – es entstand eine Atmosphäre von Zusammenhalt und Vertrauen.
Dieses Erlebnis hat mir noch einmal gezeigt, wie viel Kraft in der einfachen, herzverbundenen Geste des Heart Hug liegt – für uns selbst, für andere und für die Gemeinschaft. In Momenten, in denen wir eigentlich mit Stress oder Unruhe rechnen würden, kann eine solche innere Haltung entscheidend dazu beitragen, Frieden und positive Energie zu bewahren.
Karin’s nächste Veranstaltungen
14.9. Stand und Tellington TTouch Vorführung Tierschutzhof Delmenhorst
20.9.-21.9. Stand und Tellington TTouch Vorführung Tierheim Arche Noah Brinkum
27./28.09. Tellington TTouch-Methode für Hunde und Kleintiere
01./02.11. Start der Therapiebegleithundeausbildung mit Tellington TTouch und NAB (Meine Methode: Natürlich.Aktiv.Berühren.), Dauer ca. 1 Jahr
07.-09.11. Messestand und Präsentationen TTouch for You auf der Messe Hund & Pferd Dortmund
26.-29.11. Tellington TTouch for You Ausbildung zum Practioner Modul 2. Quereinstieg nach Absprache möglich!
Blogbeitrag von Katja Krauß (Tellington Instruktorin für Kleintiere aus Deutschland)
Die Säulen der Tellington Methode (für Hunde/Katzen/Kleintiere) sind die Beobachtung, der Tellington TTouch®, der Tellington-Lernparcours, die Tellington-Lernhilfen und die Tellington-Philosophie.
Somit hat Linda allem voran die Beobachtung gestellt.
Unser Buch „Emotionen bei Hunden sehen lernen – eine Blickschule“ zeigt, dass auch ich mich ein Leben lang mit der Beobachtung beschäftige. Für mich ist es die Grundlage einer mitfühlenden, achtsamen Kommunikation, egal ob im Alltag oder im Training und egal mit welchem Individuum.
Auch Marshall Rosenberg hat die Beobachtung als den ersten der vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation definiert. Diese Parallele zu der Tellington-Methode finde ich sehr interessant.
Egal ob bei Tellington oder der GFK, wenn hier von Beobachtung gesprochen wird, dann meint es die neutrale, nicht wertende Beobachtung mit allen Sinnen.
Allerdings zitiere ich hierzu gerne M. Rosenberg, der sagte:
„“Der indische Philosoph J. Krishnamurti bemerkte einmal, dass Beobachten ohne Bewerten die höchste Form menschlicher Intelligenz sei. Als ich diese Aussage zum ersten Mal las, schoss mir der Gedanke ‚Was für ein Unsinn!‘ durch den Kopf, bevor ich merkte, dass ich gerade eine Bewertung vorgenommen hatte.„
Unser Gehirn filtert unsere Wahrnehmungen, schon dadurch wird eine echte neutrale Beobachtung fast unmöglich gemacht. Zudem wird sie durch unsere körperlichen Gegebenheiten, Umweltgegebenheiten, sowie unsere Vergangenheit beeinflusst.
Ich denke Kinder haben es da häufig etwas leichter, zum einen sind sie viel mehr im Hier und Jetzt und haben meist noch lange nicht einen so schweren Koffer an Erinnerungen und Meinungen, die sich über ihre Beobachtung legen.
Um ein guter Lehrer oder Trainer zu werden, sollten wir also jeden Tag ein bisschen wie unsere Kinder die Welt beobachten üben.
Nimm dir dazu dein Smartphone oder ein Notizheft und beobachte zwei Minuten Vögel in einem Baum, deinen Hund beim herumschnüffeln, dein Pferd beim grasen oder deine Katze, die sich leckt und notiere was du siehst, hörst, riechst und fühlst.
Oder ttouche dein Tier jeden Tag ebenfalls zwei Minuten lang und schreibe dir auf, was du fühlst, siehst, hörst und riechst- ohne Wertung.
Spannend dabei ist vielleicht noch zu wissen, dass sich Dinge verändern, allein dadurch, dass sie bewusst geworden sind- also lass dich überraschen.
Katja’s nächste Veranstaltungen
Tellington TTouch online
Gemeinsames ttouchen und kennen lernen der Tellington Methode unter Anleitung von Katja Krauß
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Katja Krauß, Lina Grobecker und Gabi Vana bieten kostenlose Infoabende an. In dieser Stunde können Fragen zu den Ausbildungen ttouch-n-click, HUNDGESTÜTZT, Loving Animals und der Spürhundausbildung gestellt werden.
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Petra Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig.
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Blogbeitrag von Lily Merklin (Tellington TTouch Instruktorin für Pferde aus der Schweiz)
Natürlich ist es beeindruckend, wenn ein Pferd viel kann – egal, ob das Dressurlektionen sind oder Kunststücke oder egal, was. Aber wie viel sagt das über seinen Menschen aus? Ich würde mir meinen Lehrer nicht nur danach aussuchen, was sein Pferd kann, sondern ich würde ihm dabei zuschauen, wie er ihm neue Dinge beibringt. Um wirklich beurteilen zu können, wie jemand mit Pferden umgeht, will ich ihn in einer Situation erleben, in der das Tier nicht macht, was er will, in der etwas nicht funktioniert. Bleibt er gelassen und freundlich? Hoffentlich! Denn kann ich mich bei ihm auch sicher fühlen.
In der Tellington-Methode haben wir viele Möglichkeiten, wie wir mit dem Tier umgehen, wenn etwas nicht funktioniert. Ich erinnere mich da zum Beispiel an Hakim, einen jungen Hengst in Spanien, der eigentlich Angst vor allem hatte. Seine bevorzugte Reaktion war, einfach wegzulaufen, sobald er sich nicht mehr ganz sicher fühlte. Und das kam oft vor. Sein Kopf war immer oben, sein Körper angespannt. Um ihm eine neue Erfahrung zu ermöglichen, haben wir ihn im „Tiger zähmen“ angebunden und so liebevoll begrenzt. Mit Hilfe von positiver Verstärkung und Futter haben wir ihn dann für „gefährliche“ Dinge begeistern und sein Muster verändern können. Rasch konnte er sich in der Folge dann auch ohne die Hilfe der Leinen mit neuen Dingen auseinandersetzen und wurde zu einem immer gelasseneren Kollegen.
Lily’s nächste Veranstaltungen
Tellington Trainingstage in Amtzell
12.-14.September 2025
Wir möchten Sie heute mit einer wichtigen Nachricht erreichen: trotz aller Hoffnungen und Vorfreude, ist Lindas Genesung nach ihrem Unfall nicht so weit fortgeschritten, dass sie reisen kann. Sie wird die Trainingstage in Luppmanns diesmal nicht persönlich leiten. Wir alle bedauern dies sehr und wünschen ihr von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung.
Damit Sie dennoch von den wertvollen Inhalten profitieren können, wird die Veranstaltung stattfinden – in etwas veränderter Form: drei von Linda persönlich ausgebildeten, hochqualifizierten Instruktoren werden sie vertreten. Sie können Linda nicht ersetzen, doch sie werden mit großem Engagement, Erfahrung und in ihrem Sinne die Veranstaltung durchführen.
Lily Merklin, Tellington TTouch Instruktorin für Pferde aus der Schweiz, Ingrid Wild, Tellington TTouch Instruktorin für Pferde aus Deutschland und Daniel Schnell, Tellington TTouch Instruktor für Pferde aus Deutschland.
Alle drei haben Linda lange Jahre bei unterschiedlichen Veranstaltungen rund um den Globus begleitet und assistiert und werden Teilnehmern und Zuschauern den Tellington TTouch, die Arbeit im Lernparcours und das Reiten mit Freude und Bewusstheit demonstrieren und unterrichten, dabei werden sie individuell auf die Bedürfnisse der Pferde und ihrer HalterInnen eingehen.
Wir sind überzeugt, dass Sie von diesem besonderen Team viel mitnehmen werden – und dass die Energie und das Wissen von Linda Tellington-Jones durch ihre Schüler spürbar ist.
Information und Anmeldung: Pferdehof Luppmanns, Mobil: +49 160/7202840, Email: info@luppmanns.de – www.luppmanns.de
Ingrid Wild, Mobil: 0178-2009617, Email: wild-pferd@web.de
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.
Alle sieben sind TTouch Instruktorinnen und werden verschiedene Inhalte erklären und unterrichten. Der Workshop richtet sich an Anfänger genauso wie an Fortgeschrittene. Das Besondere ist die Kombination der Dozentinnen, die dafür spricht, dass keine Frage unbeantwortet bleiben wird :-).
Blogbeitrag von Vanda Oosterhuis (Tellington Instruktorin für Pferde aus den Niederlanden)
Bei der Bodenarbeit mit Pferden mit den Fördernissen und auch beim Reiten lege ich gern das doppelte Dreieck hin. Es ist eine schöne Alternative des Labyrinths und sehr vielseitig.
Man kann um die inneren Stangen gehen oder reiten, um die Äußeren oder auch abwechselnd, mal innen, mal außen. Gerade in der Brieftaube-Führposition ist das schön, da man dann sehr gut miteinander kommunizieren muss – wohin gehen wir? Gehen wir jetzt um oder über die Stangen? Wechseln wir die Richtung? Und wie verhält sich unser Pferd?
Eine gute Übung ist es, einen Kreis in der Mitte zu drehen. Dies kann für manche, nicht so gelenkige Pferden eine Herausforderung sein:
Kann das Pferd es, und welche Richtung ist am einfachsten?
Macht es einen Unterschied ob du links oder rechts neben deinem Pferd gehst?
Welche Führposition ist am besten? Probiere verschiedene aus und gib deinem Pferd Zeit sich zu organisieren.
Natürlich kannst du auch auf verschiedene Weisen über die Stangen gehen und damit dein Pferd aufmerksam machen – und selber auch konzentriert bleiben. Bist du nicht achtsam, dann stolpert dein Pferd bestimmt, oder du selber.
Beim Reiten kannst du im Schritt oder auch im Trab über die Stangen gehen, in einem Muster, das ist eine tolle Übung für die Biegung. Achte genau darauf, wo du hin willst – und habt Spaß!
Hinlegen geht am Einfachsten so:
mach ein geschlossenes Dreieck
dann rollst du die Stangen nach außen so weit wie es für dein Pferd passend ist und
dann legst du die anderen 3 Stangen so, dass es 2 Dreiecke sind.
Eine weitere Variation ist ein doppeltes Viereck, eine schöne Abwechslung, gerade auch für das Reiten.
Probiere es mal aus.
Viel Spaß!
Vanda’s nächste Veranstaltungen
Nächste Veranstaltung: 2. November 2025 und 22. März 2026: TTouch workshop mit Pferden Und ich gebe Einzelstunden TTouch und Connected Riding Info: www.gevoelvoorpaarden.nl und vanda@hetnet.nl
Hundetraining in den Niederlande: 24. bis 26. Oktober gibt Tina Constance ein Hundetraining Info: www.tellington-ttouch.com
Linda live in Deutschland
12. – 14. September
Mit Vertrauen, Kompetenz und Freude zur Leistung
Trainingstage mit Linda Tellington-Jones
In diesem exklusiven Seminar haben sie die Möglichkeit 3 Tage lang mit Linda Tellington-Jones persönlich zu trainieren, individuell mit ihr zu arbeiten und die Trainingsmethode zu erlernen und Kenntnisse zu vertiefen. Neben der Arbeit im Lernparcours, dem Tellington TTouch® (Körperarbeit), und dem Reiten mit Freude werden sie die Gelegenheit haben Lindas revolutionäre Betrachtung der Ausbildungsskala aus ihrem Buch „ Reiten mit Körper, Geist und Seele “ zu erfahren.
Linda spricht gut deutsch und wird in deutscher Sprache unterrichten