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Sir Heinrich und das West-Nil-Virus

Gast Blogbeitrag von Franziska Rohde (Tellington Practitioner 1 für Pferde aus Deutschland)

Im August 2024 zeigte eines unserer Einstell-Pferde plötzlich neurologische Ausfallerscheinungen. Sir Heinrich, ein damals 26 Jähriger Haflinger-Wallach, zeigte plötzlich einen sehr wackeligen unsicheren Gang. Er wankte enorm von einer Seite zur anderen und fiel in den Kurven fast um. Zudem flappte sein Maul permanent, wodurch Heinrich weder richtig trinken noch fressen konnte.

Der Tierarzt untersuchte ihn gründlich, konnte jedoch noch keine klare Diagnose stellen und Heinrich bekam Schmerzmittel, Entzündungshemmer und ein Mittel zur Entgiftung.

Am nächsten Tag verschlechterte sich Heinrichs Zustand trotz erneuter Medikamentengabe und Infusionen.

Da sich auch bis zum Abend keine Besserung zeigte waren wir alle ratlos. Wie können wir ihm noch helfen? Wir können doch nicht einfach nichts mehr machen? TTouch! Es braucht mehr und gezielte TTouches!

Heinrichs Zustand war auch am Morgen unverändert und ich begann mit TTouches an Ohren, Maul, Schweif, Beinen und verbundenen Kreisen am Körper. Zudem legte ich ein Körperband am Maul an, wodurch sein Maul sofort nicht mehr flappte.

Während der Session veränderte sich Heinrichs gesamte Körperhaltung. Seine Kopfhaltung wurde tiefer, er entspannte sich und konnte nach und nach sein Gewicht auf alle vier Beine ausbalancieren.

Zum Ende legten wir ihm ein Achter-Körperband an, um ihm noch mehr Gefühl für Verbindung zu geben. In der Bewegung war er zuerst unsicher, aber mehr im Takt und auch Kurven laufen war auf einmal wieder möglich.

Der Tierarzt kam direkt nach der TTouch-Session und war sehr überrascht, wie sehr sich der Zustand von Heinrich verbessert hatte. Die nächsten Tage unterstützten wir Heinrich weiterhin mit TTouches und nach einer Woche konnten wir ihn zurück in die Herde entlassen. Eine Blutuntersuchung zwei Wochen später ergab, dass Sir Heinrich sich mit dem West-Nil-Virus angesteckt hatte. Wir sind uns sicher, dass TTouch enorm dazu beigetragen hat, dass es Heinrich so schnell wieder so gut ging und vor allem, dass er es überlebt hat.


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