Kein Nachruf kann Sarah auch nur annähernd gerecht werden, ich versuche es trotzdem. Weil wir auf dem gleichen Weg waren, weil wir viele Ansichten zu 💯Prozent teilten, weil wir so wunderbar miteinander lachen konnten und weil unsere Tier- und Menschenliebe weit über das „normale“ Maß hinausgingen.
Mit Sarah und Tony habe ich die absolut lustigsten Momente meines Lebens erlebt und Muskelkater vor lauter Lachen gehabt und gleichzeitig haben wir die tiefsten und lebensverändernden Gespräche führen können. Immer voller Wertschätzung und voller Herz, voller Dankbarkeit weil wir wussten da ist noch Jemand dem es ganz besonders am Herzen liegt dass man genau hinhört und hinsieht gerade bei den von uns so geliebten Tierschutz Tieren. Sarahs einzigartige Begabung fein mit Wertschätzung und tiefen Mitgefühl zu beobachten, Netzwerke zu schaffen , Dinge zu kombinieren, Fachwissen weiterzugeben und neue Ideen aus dem gesammelten Wissen zu kreieren hat über Jahrzehnte die Tellington TTouch Methode bereichert und unglaublich wertvoll weiterentwickelt. Bei ihrem ersten Tellington Kurs für Hunde habe ich assistiert, ich liebte von Anfang an ihre faszinierenden, tiefblauen, strahlenden Augen und ich wusste sie wird durchstarten und unsere Tellington-TTouch Methode zu etwas ganz herausragenden machen. Das hat sie geschafft mit ihren Ideen, ihren Fernsehbeiträgen, ihren Büchern und ihren Kursen und dann entwickelte sie Ihre brillante ACE-Methode entwickelt. Animal Centred Education der Name ist Programm. Sarah war und ist einzigartig ich werde sie schmerzlich vermissen, aber ich werde sie im Herzen tragen und immer mal den Blick nach Oben richten und fragen was sie zu einer Situation meint… Ich weiß sie wird antworten🙏 Sarah konnte einen umarmen wie kein Anderer DAS werde ich sehr vermissen und ihre Augen und ihr Lachen. Gute Reise meine liebe Sarah, es ist klar dass Du eine der besten Wolken im Himmel bekommen hast, Du wirst mit Deiner Brillanz sicher gerade dringend gebraucht dort Oben. Mach’s gut bis wir uns Wiedersehen💝
Viel Kraft und alles erdenklich Liebe für Tony Deine Familie
Blogbeitrag von Doris Prinstinger (Tellington Instruktorin für Kleintiere aus Österreich)
Wieder ein gemeinsames Jahr zu Ende.
Wir haben Silvester gut überstanden und bevor wir ins neue Jahr starten, erlaube ich mir einen Rückblick.
Ich bin gerade in Kroatien. Wir machen Ferien. Und gerade hier wird sehr deutlich, was mein Hund für mich bedeutet, welchen Stellenwert er in meinem Leben hat.
Immer wieder ereilt mich ein Fernweh und dann schaue ich – wie viel kostet der Flug, Unterkunft, ist es warm, scheint die Sonne – alles, wonach ich mich sehne, ist erfüllt. Theoretisch.
Dann fällt mir ein, dass sich der Flug ja keineswegs für Fin lohnt. Ich habe eine hervorragende Hundesitterin, wo ich ihn ohne den Hauch eines schlechten Gewissens lassen könnte. Aber dann spiele ich den Urlaub ohne Hund durch und stelle fest – alleine am Strand spazieren gehen? Nur Sightseeing, Shopping oder Wellness? Das bin gar nicht ich.
Und so sind wir in Kroatien. Im Winter. Wenn keine (oder nur sehr wenige Touristen) sind und für Hunde alles möglich ist. Es ist keineswegs, dass ich das Gefühl habe, auf etwas verzichten zu müssen.
Ich verdanke meinem Hund (und auch jenen davor, denn mein Leben mit Hund hat ja nicht erst mit Fin begonnen) sehr viel.
Er motiviert mich zu TUN. In erster Linie natürlich die Bewegung. Ganz sicher würde ich alleine nicht so viel in der Natur unterwegs sein. Er ist der Grund, warum ich bereit bin für Abenteuer und mich manches traue, was ich alleine nicht machen würde.
Er bringt auch viel Spaß in mein Leben, einfach weil ich oft mit ihm lachen muss. Durch ihn darf ich lernen. Ich bilde mich in viele verschiedene Richtungen weiter. Er macht mich emphatischer. Ich lerne hauptsächlich nette Leute kennen, wenn ich mit ihm unterwegs bin.
Die Liste beinhaltet noch so vieles und ich bin sicher, dass alle Hundemenschen eine ähnliche Liste haben.
Auf das Wesentlichste reduziert – er IST da.
Und so möchte ich Danke sagen für das gemeinsame letzte Jahr und freue mich auf unsere nächsten Abenteuer 2026.
Danke auch an alle, die sich für die Tellington Methode interessieren und an alle Tiere, die es mit uns Menschen aushalten;-)
Doris Prinstinger ist Hundephysiotherapeutin und Tellington TTouch® Instruktorin. Am Herzen liegt ihr ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund damit der Alltag erfolgreich gemeistert werden kann. Seit ihrem 19. Lebensjahr arbeitet sie mit Hunden und hat ein breites Spektrum an Ausbildungen aufgebaut, darunter Mantrailing, Dummytraining, Clickertraining, Verhaltenstherapie und Ernährungsberatung. Im Praxisalltag verbindet sie physiotherapeutische Arbeit mit ganzheitlicher Betrachtung des Hundes über die Tellington TTouch Methode, um Bewusstsein bei den Besitzerinnen und Besitzern zu schaffen. In ihrer Hundeschule bietet sie Tellington TTouch Workshops sowie Module der Therapiehundeausbildung an und bringt spezielles Know-how ein, wie die Methode kreativ in verschiedensten Bereichen angewendet werden kann.
Tellington-Lernparcours
Der Tellington-Lernparcours wird im Englischen auch als „Playground for higher learning“ bezeichnet – wörtlich übersetzt: Spielplatz für ein höheres Lernen.
Und genau diesen Spielplatz gestalten wir gemeinsam!
Dabei können verschiedenste Gesichtspunkte bedacht werden.
Geht es um die Förderung der Gesundheit und die Schulung des Bewegungsapparates? Möchten wir Hundebegegnungen gezielt üben oder an Themen wie Angst, Unsicherheit oder Reaktivität arbeiten? Soll die Leinenführigkeit verbessert und gleichzeitig Konzentration sowie nonverbale Kommunikation verfeinert werden? Oder möchten wir einfach eine gute Zeit mit unserem Hund verbringen und gemeinsam den Parcours durchlaufen, um Vertrauen und Bindung zu vertiefen?
Egal, welcher Aspekt im Vordergrund steht – durch die sorgfältige Gestaltung der Elemente entsteht unser individueller Spielplatz.
Hier kann Kreativität frei ausgelebt und umgesetzt werden.
Jeder Parcourspunkt bietet eine neue Lernchance, gekoppelt mit Freude, Neugier und gegenseitigem Vertrauen.
So wird Lernen zu einem positiven Erlebnis, das sowohl Hund als auch Mensch motiviert und stärkt. Gemeinsam entdecken wir Wege, wie Bewegung, Aufmerksamkeit und Bindung harmonisch ineinandergreifen und nachhaltige Fortschritte ermöglichen.
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Blogbeitrag von Anke Recktenwald (Tellington Instruktorin für Menschen aus Deutschland)
50 Jahre Tellington Methode haben wir dieses Jahr gefeiert. In den Memory Meetings am Montag schauten wir auf die Anfänge, vor allem auf die ersten 20 Jahre, als Linda in aller Munde war und die Menschen weit reisten, um von ihr zu lernen. Viele sind gekommen, die schon von Anfang an dabei waren und erzählten, was sie begeistert und was damals anders war. Die Kurse waren länger, 2- 4 Wochen zum Teil, man ging tiefer und oftmals begann Linda schon morgens um 7 mit den Gruppen und endete erst spät am Abend, mit inspirierenden Dingen, wie Feldenkrais Lektionen und vielem mehr. Die hohe Energie dieser Zeit konnte man deutlich in den Meetings spüren. Die Begeisterung für die faszinierenden Techniken und Sichtweisen z.B. war das Reiten ohne Sattel damals ein fester Bestandteil. Manche kamen zu Linda, weil sie in ihrem Reitverein keine guten Erfahrungen machen konnten und sich hier angenommen und verstanden fühlten. Andere, zu denen auch ich gehöre, kamen, um die besondere Magie von Linda zu lernen, diesen besonderen Zugang, mit dem sie auch “Problempferden” enorm half. Diese “Magie”, mit der sie so schnell Veränderungen und Vertrauen schaffen konnte, mit genussvollen Bewegungen und Berührungen. Magie war es für die, die ihr zuschauten, wie sie Pferde bewegte. Und natürlich wollten alle diesen gewaltfreien Weg im Training und in der Erziehung von Pferden. Es blieben unvergessliche Momente, bei den Meisten, bis in die heutige Zeit und es ist faszinierend zu sehen, wie das Strahlen in diesen Menschen stark wird, wenn sie davon berichten. Dabei waren Roger Russel, damaliger Lebenspartner von Linda, mit dem sie das Feldenkrais Training machte und dann gemeinsam forschte, wie man es auf Pferde übertragen kann, Jochen Schuhmacher und Christine Schwartz die beide schon als Jugendliche in Reken von Anfang an dabei waren uvm. Die Aufzeichnungen einiger dieser Meetings findet ihr im internationalen Youtube Kanal unter der Playlist 50 Jahre. Ich empfehle auf jeden Fall auch die Entstehung des Angie Buches in Kanada anzuschauen. Wirklich faszinierend, was Linda alles schaffte.
Anke’s nächste Veranstaltungen:
alle Termine und Kontaktdaten findet ihr hier: https://feldenkrais-recktenwald.de/ 23.-25. Januar Einzelstunden Tour Luxemburg, Rheinland, Westerwald 7.-8. Februar TTouch for you in der Familienbildungsstätte in Neunkirchen Saar ab 17. Februar Online Sitzschulung und feine HIlfengebung, interaktiver Kurs über 10 Wochen Ende Februar EInzelstunden Tour Odenwald, Baden 17.-19. April Fortbildung beim Bund der Jugendfarmen in Stuttgart mit Tellington Workshops 14.-17. April VfD /VfS Fortbildung mit einem 3 tägigen Tellington Kurs, incl Reiten, FW und Leihpferde bei frühzeitiger Anmeldung vorhanden, auf dem www.Flachenhof.it, in Südtirol 8.-10 Mai Besser reiten mit Feldenkrais am Chiemsee 23.-25. Mai 3 Tages Kurs mit Pferden in Niedersachsen / bei Verden
voraussichtlich 7. – 9. November Reblance Tour Odenwald, Schwarzwald, obere Schweiz 14.-16. November Workshop mit Einzelstunden in Bayern, bei Burghausen, nur noch wenige Stunden möglich, Info Melanie Losert 29.-30. November Feldenkrais Wochenende auf dem Islandpferdehof im Saarland
Sei auch du mit dabei! Triff Linda Tellington-Jones live beim Memory Meeting
Blogbeitrag von Katja Krauß (Tellington Instruktorin für Kleintiere aus Deutschland)
Heute ist der vierte Advent. Für uns hat dieses Datum eine Bedeutung, für unsere Tiere nicht. Tiere lieben die Routine, doch für die meisten Menschen bedeuten Feiertage das Durchbrechen von jeglicher Routine.
Es kann schön sein, wenn das Leben endlich mehr Zeit für alles hat, was wir genießen und mögen. Wenn es dazu führt, dass wir mehr im Hier und Jetzt sind und bewusster die einzelnen Augenblicke genießen.
In Ruhe aufstehen, mal ausgiebig das Frühstück mit den Liebsten genießen, um sich danach an einem besonders langen Spaziergang oder Ausritt mit unserem Vierbeiner zu erfreuen. Vielleicht auch mit dem Papagei oder der Katze neue Kunststücke üben, bei denen wir und unser Tier Spaß haben.
Danach eine ausgiebige TTouch Einheit, um so richtig gemeinsam zu entspannen. Dann wird auch das große Familienessen oder das Treffen mit Freunden sehr viel entspannter sein, da wir unseren vierbeinigen oder gefiederten Freund gut versorgt wissen.
Dabei zeigt sich wie kostbar das Wissen um ttouch-n-click für unser aller Wohlbefinden ist- nicht nur im Alltag, sondern auch an diesen besonderen Tagen im Jahr.
Unser 50ig jähriges Tellington Jubiläumsjahr neigt sich nun dem Ende. Daher gibt es nur noch bis zum 31.12.25 den 1.000 Euro Jubiläumsrabatt auf die ttouch-n-click Hundetrainer- oder Katzentrainer-Ausbildung. Wer also noch in den Genuß des Rabatts kommen möchte, dem bleiben nur noch 10 Tage!
Dafür startet das Jahr 2026 mit einer komplett neuen Tellington TTouch Pferdetrainerausbildung, organisiert von Ingrid Wild und Daniel Schnell- also einem absoluten Dreamteam. Ich nehme an, dass die erste Gruppe recht schnell ausgebucht sein wird, weshalb es sich auch hier lohnt schnell zu sein. Mehr Infos sind zu finden unter: www.wild-pferd.com (Wer Pferde mag, wird die Homepage allein wegen der Fotos lieben;-)
Nun möchte ich noch allen ein schönes Fest wünschen und da der nächste Donnerstag der erste Weihnachtsfeiertag ist, kommt der nächste und letzte Tellington Blogbeitrag für 2025 am kommenden Sonntag.
Den 1.000 Euro Rabatt bei ttouch-n-click gibt es nur noch bis zum 31.12.25 – mach dein Hobby endlich zum Beruf- werde Hunde- oder Katzentrainer oder buche eine Tellington Zusatzqualifikation
Katja Krauß, Lina Grobecker und Gabi Vana bieten kostenlose Infoabende an. In dieser Stunde können Fragen zu den Ausbildungen ttouch-n-click, HUNDGESTÜTZT, Loving Animals und der Spürhundausbildung gestellt werden.
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Petra Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig.
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Blogbeitrag von Ingrid Wild (Tellington Instruktorin für Pferde aus Deutschland)
Berührung ist eine der ursprünglichsten Formen von Kommunikation. Lange bevor wir Menschen Worte fanden, haben wir über Nähe, Körperkontakt und feine Signale miteinander „gesprochen“. Genau hier setzt der Tellington TTouch®an – eine Methode, die weit über das reine Pferde berühren hinausgeht.
Warum ist Berührung so wichtig?
Wenn wir miteinander reden, gibt es diese Form der Kommunikation erst seit circa 100.000 Jahren. Verglichen mit der Geschichte des Lebens ist das ein Wimpernschlag. Doch die Gefühle, die entstehen, wenn wir uns aneinander kuscheln, wenn wir Nähe zulassen und Sicherheit spüren, die gibt es seit über 100 Millionen Jahren bei Säugetieren.
Diese tiefe, körperliche Sprache wirkt direkt auf das Nervensystem. Sie vermittelt: Du bist sicher. Du wirst wahrgenommen. Genau deshalb erreicht Berührung oft eine Tiefe, die Worte nicht erreichen können. Berührung wird so zu einem Dialog – leise, ehrlich und tief.
Bindung erzeugen durch Körperlichkeit
Eine echte Beziehung entsteht nicht allein durch Training oder klare Signale. Bindung erzeugen durch körperliches Spüren bedeutet, dem Pferd auf einer Ebene zu begegnen, die es instinktiv versteht. Und wenn wir ein Pferd mit dem TTouch berühren, ohne etwas zu wollen, ohne Ziel und ohne Erwartung, entsteht Vertrauen. Das Pferd fühlt sich gesehen – nicht als Leistungspartner, sondern als fühlendes Wesen.
Pferde berühren, heißt fühlen lernen
Der Tellington TTouch® lädt uns Menschen ein, langsamer zu werden. Hinzuspüren. Wahrzunehmen, wie das Pferd reagiert, wo es Spannung hält, wo es sich öffnet. Diese Art der Berührung ist kein „Tun“, sondern ein Begegnen. Und genau darin liegt ihre Kraft.
Worte sind wertvoll, aber sie sind jung. Berührung ist uralt. Sie verbindet uns mit einer Sprache, die tief im Körper verankert ist – bei uns und bei unseren Pferden.
Der Tellington TTouch® für Pferde erinnert uns daran, dass echte Verbindung nicht gemacht werden kann. Sie entsteht – durch qualitätvolle, achtsame Berührung, durch Nähe und durch das stille Wissen, dass wir einander ohne Worte verstehen können.
Ingrid’s nächste Veranstaltungen:
Messe Pferd Bodensee 27.02. – 01.03.26 mehr Infos: https://www.pferdbodensee.de/
Neu: Ausbildung zum Tellington TTouch Pferdetrainer
Start der Ausbildung ab Januar 2026 zum Tellington TTouch® Pferdetrainer: Wild & Schnell – Lernzentrum für pferdegerechtes Training
Mehr Infos: https://www.wild-pferd.com/
Sei auch du mit dabei! Triff Linda Tellington-Jones live beim Memory Meeting
Blogbeitrag von Daniela Zurr (Tellington Instruktorin für Kleintiere und Menschen aus Deutschland)
Meine Pudelhündin Loha assistiert mir bei vielen meiner verhaltenstherapeutischen Termine. Neulich war eine allerliebste Vizslahündin mit Halterin bei mir. Da Lotta sich vor einigen Körperpflegemaßnahmen fürchtet, möchte die Halterin ihr ein Kinntarget als Kooperationssignal beibringen.
Da Loha dieses Verhalten schon gut kann, aber ich es zunächst mit ihr gezeigt, dann mit Lotta geübt und einige Male zwischen den Hündinnen hin und her gewechselt. Die klappte super und beide Hündinnen machten eifrig mit, wenn sie dran waren und warteten geduldig, wenn die jeweils andere an der Reihe war.
Nach einige Minuten konzentrierten Übens meinte die Halterin, sie wäre völlig verblüfft, normalerweise würde Lotta, sobald Futter im Spiel ist, andere Hunde mit Bellen und Luftschnappen auf Abstand halten. Hier ging es vollkommen ruhig und friedlich zu.
Ich kann natürlich nicht sicher sagen, was den Unterschied gemacht hat. Wichtiger Faktor waren meiner Meinung nach, dass es für mich (und auch für meine Hündin) absolut klar ist, dass gerecht geteilt wird und dass ruhiges Warten auch großzügig belohnt wird. In diesem Übungsaufbau war für Lotta vorhersehbar, wann ein Leckerchen für sie gedacht war und dass Loha keinerlei Verhalten zeigt, dass sie befürchten lässt, dass sie es ihr wegnehmen würde.
Für manche Hunde reicht dies alleine nicht, um ausreichend Selbstbeherrschung anzuwenden. In einem der vorherigen Blogbeiträge schrieb Bibi Degn über den Unterschied zwischen unbewusstem Re-Agieren und bewusstem klugem Agieren. Manche Hunde brauchen unsere Unterstützung, um auch bei der Wahrnehmung hochwertiger Leckerchen weiter bewusst zu agieren.
Hier können Tellington-Körperbänder und einige Minuten TTouch eine wertvolle Hilfe sein. Manchmal braucht es auch eine Veränderung der Trainingssituation, damit der Hund entspannt bleiben kann, Z. B. kann ein Trenngitter zwischen den Hunden wertvolle Dienste leisten. In jedem Fall wird die Kombination aus einer gezielten Gestaltung der Situation, in Kombination mit einer klaren Kommunikation und Intention zum Ziel führen.
Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.
23. -24.05.26 live in Berlin
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Blogbeitrag von Bibi Degn (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus Spanien)
Als soziale Wesen reagieren wir Menschen empfindlich auf subtile emotionale Veränderungen bei anderen und erkennen und erspüren deren körperliche, emotionale und geistige Verfassung. Das Prinzip der Ko-Regulation geht davon aus, dass sich die gesamte Präsenz des Gegenübers sich auf unseren eigenen Zustand auswirkt.
Ein Kleinkind kann zur Selbstberuhigung Daumenlutschen, Saugen an Fingern oder Schnullern, was der Selbstberuhigung dient. Oder es läuft zu Vater oder Mutter und kann sich durch deren Nähe und Beruhigung regulieren. Kinder haben dabei ein feines Gespür dafür, ob Erwachsene nur körperlich anwesend oder wirklich präsent und aufmerksam im gegenwärtigen Moment sind. Präsent zu sein macht, dass wir als zuverlässig, sichtbar, erreichbar und spürbar wahrgenommen werden.
Ko-Regulation mit Tieren
Ko-Regulation geschieht als feines Abstimmen zweier Nervensysteme – ein Prozess, der auch in der Mensch-Tier-Begegnung wirkt. Ko-Regulation wirkt in beide Richtungen: Unser eigenes Nervensystem beruhigt sich, wenn wir uns auf das Tier einschwingen, und gleichzeitig entsteht für das Tier ein Raum, in dem Gefühle ausgedrückt werden dürfen, ohne in ein Muster gedrängt zu werden. Dabei begegnen wir dem Tier dort, wo es gerade ist. So kann Vertrauen wachsen und eine geteilte Ruhe entstehen.
Achte in deiner Arbeit am Tier auch auf die Tendenz deines Systems zur Ko-Regulation. Wie oft erlebe ich, dass Unruhe im Tier den Menschen fahrig macht. Dann ist es in eine Richtung gegangen, die weniger hilfreich ist – es wäre denn, tatsächliche Gefahr droht….
Die Kunst, zuerst zu folgen
Pferde wie Hunde sind soziale Wesen. Ko-Regulation ist wesentlicher Teil ihres Lebens.
Zum Beispiel Pferd: Wir können eine gemeinsame Zeit damit beginnen, dem Pferd zu folgen. Schritt für Schritt passen wir uns an seinen Rhythmus an, spiegeln seine Haltung und seine Stimmung. Dieses Erleben von Gesehen- und Verstandenwerden öffnet die Tür für Vertrauen. Mit der Zeit entwickelt sich daraus eine echte Neugier des Pferdes am Menschen, eine “Zu-Neigung”.
Zuerst folgen – auch beim TTouch
Das Gleiche wird empfohlen, wenn du TTouch an einem unruhigen Tier machst: Passe dich an, ist das Tier schnell, so sei flink, während du dich gleichzeitig gut geerdet und tief atmend zur Ko-Regulation anbietest.
Und dann gemeinsam üben
Verbindung entsteht, wenn wir zuhören, spiegeln und die Sprache des Tieres ernst nehmen. So wird das Losgehen im Lernparcours zu einem gemeinsamen Tanz, bei dem beide Partner aufeinander hören, sich abstimmen und den gemeinsamen Rhythmus finden. Ich kann dies einfach genießen, für mich, mein Tier, an diesem Tag – oder in der Folge auf der Basis dieser Einstimmung meine Trainingseinheit anschließen.
Bibi’s nächste Veranstaltungen:
06.02.2026 Tiergestützte Interventionen mit Pferd und Tellington. Raum zum Kennenlernen. Informations- und Einführungsmodul online.
Ab 27.2.2026: Resilienz für Mensch und Pferd. Weiterbildung zu tiergestützten Interventionen – auf der Basis der Tellington TTouch® Methode. Mit Relana Beck und Bibi Degn Einführungs- und Schnupperseminar online 6.2.26 um 19:00h
14.-19.04.2026 TTEAM Connect. Tellington Intensiv-Seminar Pferde mit Anja Görtzen und Bibi Degn
Memory Meeting – 50 Jahre Tellington TTouch
Sei auch du mit dabei! Häufig hast du hier die Chance Linda Tellington-Jones live zu treffen.
Blogbeitrag von Sylvia Haveman (Tellington Instruktorin für Hunde, Kleintiere und Pferde aus den Niederlanden)
Vor ein paar Tagen hat meine Nachbarin angerufen, ob ich kommen wolle, weil sie sehr schockiert war. Als sie am Morgen am Stallgebäude ankam, sah sie nicht den vertrauten, freundlichen Kopf ihrer Stute, der über den Stallrand blickte. Die braune Stute Jo lag auf der Seite im geräumigen Stall, zitterte und konnte nicht aufstehen. Glücklicherweise konnte sie mit Hilfe aufstehen, und obwohl sie noch wackelig auf den Beinen war, ließ die Panik in ihren Augen zum Glück etwas nach.
Der Tierarzt wurde gerufen, aber wir könnten natürlich auch etwas unternehmen, während wir darauf warten, wie zum Beispiel die Temperatur messen und die Atmung beobachten. Beides war normal. Wir ließen die Stute ein Stück hin und her laufen und ließen sie eine weite Kurve nach links und rechts machen. Die Wendungen waren für Jo eindeutig schwierig, und sie ging wie ein Brett um die Ecke. Sie konnte ihren Hals und Körper nicht richtig seitlich beugen. In der Tellington-Methode ist Beobachtung ein guter Ausgangspunkt.
Dann nahmen wir die Decke ab und sahen ein gesund aussehendes Pferd mit glänzendem Haar. Die Erkundung mit der flachen Hand lehrte uns dann, dass die gesamte Oberlinie angespannt war und dass es einen sehr angespannten Bereich gab, besonders auf der rechten Seite des Halses. Das Pferd zeigte uns, dass es besorgt war, als es hier berührt wurde, indem es sich abwandte. Eine tiefere Erkundung mit leichtem Fingerdruck zeigte eine deutliche Reaktion über die gesamte Oberlinie, und der Halsbereich war eindeutig ein empfindlicher Bereich. Die Beobachtungs- und Erkundungstechniken von Tellington konnten uns viele Informationen liefern.
Der Tierarzt bestätigte das Nackenproblem, gab Schmerzmittel und machte Röntgenaufnahmen, die zum Glück keine Auffälligkeiten zeigten. In den kommenden Wochen können wir mit unseren Tellington TTouches, Körperbänder und Bewegungsübungen nach Herzenslust beginnen. Es ist schön, dass wir so viel selbst machen können!
Blogbeitrag von Lisa Leicht (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus der Schweiz)
In diesem Blog geht es um genau diesen Ort – einen Raum jenseits von Kategorien wie stark oder schwach, gesund oder krank, verletzlich oder unverwundbar. Ein Ort, an dem wir einfach nur Leben sind – frei von Rollen, Identitäten und gesellschaftlichen Zuschreibungen.
Diesen Ort bewusst zu betreten, ist keine rein geistige Übung. Es braucht Beziehung, Vertrauen und Liebe. Ein Gegenüber, dem wir uns öffnen können. Denn durch echte Verbindung beginnt sich unser Denken zu weiten – wir lösen uns von anerzogenen Grenzen und begrenzenden Identifikationen.
Ich hatte das große Glück, auf meinem Weg wunderbaren Lehrerinnen und Begleiterinnen zu begegnen. Eine davon war Jacotte – eine fröhliche, jederzeit zum Spielen bereite, kommunikationsfreudige Graupapageiendame mit einer tiefen Weisheit. In ihrer frühen Jugend war einer ihrer Flügel gebrochen – sie konnte nie richtig fliegen. Aber sie liebte es, auf Henris Schulter Fahrradtouren zu unternehmen; im Fahrtwind öffneten sich ihre Flügel, die sie begeistert auf und ab schlug. Viele Jahre verbrachte sie den Sommer mit uns und zwei Hunden auf einem Segelboot – immer als respektierter Chef der Crew.
Am 26. Januar ist sie, 47-jährig, ganz plötzlich gestorben. Innerhalb einer halben Stunde verließ sie diese Welt – so schnell, dass keine medizinische Hilfe mehr möglich war. Gemeinsam mit ihrem Menschenpartner Henri war ich bei ihr. Ich hielt sie in meinen Armen, nahe an meinem Herzen, und machte TTouches, bis ihre Seele davonflog.
Jacotte war ein Tier. Sie war eine Gefährtin, Spielkameradin, eine Lehrerin – und ein Tor zu jenem Ort jenseits von richtig und falsch.
Und vielleicht hat sie uns noch etwas hinterlassen: die Erinnerung daran, dass die kraftvollste Verbindung nicht aus dem Kopf entsteht, sondern aus der Herzenergie – jenem stillen, weiten Feld, in dem Trost, Präsenz und Mitgefühl natürlich werden.
Genau wie die Tellington-Methode uns lehrt, durch achtsame Berührung Vertrauen und Bewusstsein zu vertiefen, öffnete Jacotte mit jedem Moment der Nähe ein Stück dieses Raumes, in dem jedes Wesen seinen wahren Platz findet.
Lisa’s nächste Veranstaltung
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live 18. – 22. Mai 2026 Dozentin Lisa Leicht (Tellington TTouch Instruktorin)
Oberthema: Was hat der Vagusnerv mit der körperlichen, emotionalen und geistigen Balance zu tun? Weshalb ist dieses Wissen wichtig fürs Training?
Der Vagusnerv ist ein zentraler Bestandteil des parasympathischen Nervensystems und spielt eine Schlüsselrolle bei der Regulation von Entspannung, Herzfrequenz und Verdauung. Er wirkt wie eine „Bremse“ für Stressreaktionen und fördert innere Balance und Ruhe. Bei Hunden beeinflusst ein gut regulierter Vagusnerv die Fähigkeit, sich zu beruhigen und Reize gelassen zu verarbeiten. Ein dysregulierter Vagusnerv kann hingegen zu übermäßiger Erregung, Angst oder Reaktivität führen. Für Hundetrainer ist dieses Wissen wichtig, weil Trainingsmethoden, die Sicherheit, Atmung und positive soziale Interaktion fördern, die vagale Aktivität stärken. So kann das Training nicht nur Verhalten formen, sondern auch das Nervensystem des Hundes stabilisieren. Dadurch wird Lernen nachhaltiger und Stress im Training reduziert.
In diesem Modul lernen wir, wie wir die Balance durch TTouches, Führübungen im Lernparcours und den Tellington –Körperbändern unter Einbezug farbtherapeutischer Aspekte praktisch fördern. Anhand der anwesenden Hunde werden praktische Beispiele erarbeitet und von den Teilnehmenden umgesetzt.
Lisa Leicht ist Tellington TTouch® Instruktorin, TTouch-for-You Instruktorin, Hundetrainerin, Erwachsenenbildnerin und Klang- und Farbtherapeutin.
Sie arbeitet mit Menschen und Tieren gemeinsam, immer auf der Suche, das Gefühl von Respekt und Einssein mit allen Lebewesen auszudrücken und zu fördern. Sie ist bekannt für ihre humorvolle Art des Unterrichtens.
Durch jahrzehntelanges Veranstalten der Tellington TTouch Ausbildung in der Schweiz kennt sie jedes Detail der Tellington TTouch Methode und unterrichtet diese kreativ und an die individuellen Bedürfnisse von Mensch und Tier angepasst.
Der Einstieg in die Ausbildung ist jederzeit möglich. Bitte kontaktieren Sie uns bei Fragen per Mail oder gerne auch telefonisch.
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Das Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin Freiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß gleichzeitig live an einem Wochenende unterrichten ist einmalig. Alle ttouch-n-click Dozentinnen am selben Ort zur selben Zeit, dass ist schon ein außergewöhnliches Ereignis.
Blogbeitrag von Karin Petra Freiling (Tellington Instruktorin für Menschen und Kleintiere aus Deutschland)
Vor fast drei Wochen wollte ich voller Vorfreude zur Messe Hund & Pferd fahren. Ein eigener Stand, Vorträge – Begegnungen mit vielen Menschen und Tieren. Doch tief in mir regte sich eine andere Stimme. Keine, die laut ruft – sondern eine leise, klare Intuition. Eine, die ich seit über 30 Jahren durch Tellington TTouch®️ gelernt habe wahrzunehmen.
Sie sagte: „Bleib. Deine Mama braucht dich.“
Meine Mama lag nur da, still, mit Bauchschmerzen. Sie sagte: „Fahr ruhig… ich kümmere mich um den Zoo…“ Doch irgendetwas stimmte nicht. Ich telefonierte mit der Ärztin – und sie sagte nur diesen einen Satz:
„Kommen Sie sofort mit ihr.“
Diagnose: Akutes Abdomen. Acht Stunden Notaufnahme, voller Schmerzen, Sorge und geflüsterter Gebete zwischen den Herzschlägen. In diesem Warten, in der Hilflosigkeit, konnte ich doch etwas tun.
Mit TTouches. Sie linderten die Schmerzen – manchmal nur kurz, aber spürbar. Der Ohren-TTouch stabilisierte den Kreislauf, als ob er sagen würde: „Ich bin da. Halte durch.“
Dann die schwere Operation. Durchgebrochener Tumor, künstlicher Darmausgang. Künstliches Koma. So viele Schläuche. So viel Angst. Und doch – eine stille Verbindung blieb. Ich berührte ihre Füße… ganz leicht ihre Hände… ihren Kopf… sogar den Bereich der großen Narbe. Ihre Atmung veränderte sich. Ihre Gesichtszüge entspannten sich. Sie antwortete – ohne Worte. TTouch ist eine Sprache jenseits von Schmerz, jenseits von Bewusstsein.
Und auch mir half es – immer wieder die magischen Drei:
Präsenz und Fokus durch die Ohren-TTouches – Beruhigung der Emotionen durch den Mund-TTouch und Hoffnung und Zuversicht durch den Heart Hug-TTouch .
Ohne sie hätte ich nicht durchhalten können.
Mein Papa – mit seinen Herzproblemen – reagierte auf den Ohren-TTouch, auf Hafe-Seehund, das Lecken der Kuhzunge, die Tarantel, die Muschel. Kleine Bewegungen. Große Wirkung. Manchmal genügt eine Hand, um Hoffnung in einem Körper zu aktivieren.
Wie kostbar ist es, eine Form der Kommunikation zu haben, die weiter reicht als Worte.
Gerade dann, wenn man für die wichtigsten Menschen im Leben stark sein muss – ohne zu wissen, wie.
In all diesen Stunden spürte ich wieder, was Tellington TTouch®️ wirklich bedeutet:
Nicht eine Technik. Sondern eine Haltung.
Ein Dasein.
Ein „Ich bin bei dir.“
Sie trösten. Sie verbinden. Sie lindern Schmerzen. Und sie geben Kraft – die Kraft, weiterzugehen, auch wenn der Weg steinig wird.
Ich bin unendlich dankbar für diese Methode, die mich seit so
Langer Zeit begleitet.
Was für ein Geschenk – besonders in herausfordernden Zeiten.
Dr. Daniela Zurr, Lily Merklin, Lisa Leicht, Sylvia Haveman, Karin PetraFreiling, Doris Prinstinger und Katja Krauß live ein ganzes Wochenende. Wir zeigen dir in praktischen Workshops die fünf Säulen der Tellington TTouch Methode: Beobachtung, TTouch, Lernparcours, Lernhilfen und Philosophie. Außerdem lernst du, wie Führen in Balance und Positives Bestärken funktionieren – damit du das Gelernte sofort anwenden kannst. Komm vorbei und erlebe es selbst!